Stolberg - Nach der Wanderung wird grenzenlos gespielt

Nach der Wanderung wird grenzenlos gespielt

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Das klare Wasser des seicht dahin fließenden Baches hat es den Kindern besonders angetan.

In Badeanzügen und -hosen planschen und spielen die sechs- bis neunjährigen Schüler der Regenbogenschule unter den Baumkronen des Solchbachtals ohne jede Berührungsangst vor dem kühlen Nass. Für die Kinder ist das Spielen in und mit der Natur einer der vielen Höhepunkte des Wander- und Spieltages, zu dem sie die Ortsgruppe Stolberg des Eifelvereins eingeladen hat.

Begonnen hat der Tag um 10 Uhr mit einer kleinen Wanderung durch das Solchbachtal, in dem es viel Spannendes zu entdecken gibt. Ziel war die Grillhütte, wo eine üppige Stärkung auf die kleinen Wanderer wartete. Vom Grill dufteten leckere Würstchen, zu denen die Mitglieder des Eifelvereins verschiedene selbst gemachte Nudel- und Kartoffelsalate sowie diverse Getränke anboten, und als Nachtisch wurden Kekse, Muffins und Kuchen gereicht. Gut gestärkt wird nun im Bach herumgetollt, auf der Lichtung des Grillplatzes Fußball gespielt oder einfach weiter gegessen.

Doch die Rufe und das Lachen der ausgelassen spielenden Kinder verstummen plötzlich, und alle kommen aufgeregt zusammen, als die Frauen und Männer vom Stolberger Eifelverein die Geschenke ins Spiel bringen. Jedes der 18 Kinder bekommt ein Präsent, von dem sich schnell herausstellt, dass es „der absolute Renner” ist. Passend zum Start der Fußball-Weltmeisterschaft freuen die Schüler sich riesig über WM-Fan-Artikel wie Kappen und Fahnen, bevor sie um 13 Uhr von ihrem Bus abgeholt werden.

„Neben Wandern, Landschaftspflege, Natur- und Denkmalschutz sind auch Senioren- und Jugendarbeit wichtige Tätigkeitsbereiche des Eifelvereins. Der damalige Vorsitzende unserer Ortsgruppe, Toni Haupts, hat daher 1985 den Wander- und Spieltag für die Kinder der Regenbogenschule initiiert, den wir seitdem alle zwei Jahre veranstalten”, erläutert „Wenn wir die fröhlichen Kinder spielen und lachen sehen, ist es uns immer wieder eine helle Freude, und wir wissen, dass es sich gelohnt hat.”.

Gemeinsam mit elf anderen Helfern aus den Reihen des Eifelvereins ist er seit halb neun auf dem Grillplatz, um alle Vorbereitungen zu treffen und das große Zelt aufzubauen, das die Sankt Georg Pfadfinder zur Verfügung gestellt haben. Bis kurz vor drei werden sie benötigen, um den Platz wieder im ursprünglichen Zustand zu hinterlassen, doch die Mühen von Auf- und Abbau, Organisation und Zubereitung der Speisen seien nicht der Rede wert, betont Emundts: „Wenn wir die fröhlichen Kinder spielen und lachen sehen, ist es uns immer wieder eine helle Freude, und wir wissen, dass es sich gelohnt hat.”
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