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Nach 20 Jahren soll das Gesundheitsamt zurückkehren

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
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Bis Mitte der 1990er Jahre residierte das Gesundheitsamt des Kreises noch in diesem Gebäude an der Eichsfeldstraße. Foto: J. Lange

Stolberg. Die Städteregion kehrt zurück in die Kupferstadt. Zumindest beraten am Donnerstag der Bauausschuss und eine Woche später der Städteregionsausschuss über eine Rückkehr des Gesundheitsamtes in die Stolberger Innenstadt. Dies würde zu einer weiteren Stärkung der Stadtmitte führen.

Mitte der 1920er Jahre entstand das zunächst städtische Gesundheitsamt, das seit Mitte der 30er Jahre eine Einrichtung des Kreises war, an der Eichsfeldstraße Nr. 36. In den 1950er Jahren entstand einen Steinwurf weiter mit der Haus-Nr. 42 - 42a das Gebäude, das bis Mitte der 1990er Jahre das Gesundheitsamt beherbergte.

Während das Gebäude heute von einem Architekten und einer Tierärztin genutzt wird, konzentrierte der damalige Kreis Aachen die Erziehungsberatungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche und die Schulpsychologische Beratungsstelle (A 51) sowie das Gesundheitsamt (A 53) an der Eschweiler Steinstraße. Von diesem Standort möchte sich die Städteregion nun trennen.

„Wir evaluieren kontinuierlich unsere Leistungen für die Bürger“, erklärt Städteregionssprecher Detlef Funken. Und in diesem Rahmen haben sich die Fachämter nun auch den Standort Steinstraße vorgenommen. Beide Ämter sollen zukünftig für die Bürger besser erreichbar werden. Dazu soll das Gesundheitsamt einen neuen Standort in der Stolberger Innenstadt erhalten, der gut durch öffentlichen Personennahverkehr wie auch per Auto zu erreichen ist.

Erziehungsberatung zum Rathaus

Dort ist eine Immobilie in zentraler Lage konkret ins Auge gefasst worden, die nach einem den Anforderungen entsprechenden Umbau durch den Eigentümer langfristig angemietet werden soll. Die Entscheidung fällt in der kommenden Woche.

Darüber hinaus schlägt die Städteregion vor, dass ihre Erziehungsberatungsstelle und die Schulpsychologische Beratungsstelle zwar in Eschweiler verbleiben, aber an einen anderen Standort umziehen soll. Dem städteregionalen Immobilienmanagement schwebt dazu ein bürgernaher Standort im Umfeld des Rathauses der Indestadt vor. Dazu wurde Kontakt zu der Projektgesellschaft aufgenommen, die die ehemalige Kaufhalle nebst umliegender Gebäude entwickelt. Erste Pläne dazu werden noch für dieses Quartal erwartet.

Offen ist derweil die zukünftige Nutzung der Nebenstelle an der Eschweiler Steinstraße. Die Städteregion prüft noch, ob eine Vermietung oder ein Verkauf infrage kommt.

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