Stolberg - Musiksommer: Hochkarätiges gleich nach der Sommerpause

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Musiksommer: Hochkarätiges gleich nach der Sommerpause

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Der Kinder- und Jugendchor St. Katharina aus Forst begeisterte im vergangenen Jahr mit „Johannes, den Täufer“. Mit einem neuen Programm gastiert das Ensemble in St. Mariä Himmelfahrt. Foto: A. Schmitter

Stolberg. Noch macht der 24. Stolberger Musiksommer Sommerpause. Aber gleich am ersten Wochenende nach den Sommerferien stellen sich an drei Abenden die Preisträger des internationalen Klavierwettbewerbs „Euregio Piano Award“ vor.

Ein weiteres Highlight des zweiten Halbjahrs bietet mit dem traditionellen Kinderkonzert – nicht nur für Kinder – am Sonntag, 1. Oktober, in der Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt um 16 Uhr der große Kinder- und Jugendchor St. Katharina Aachen-Forst unter Leitung von Frank Sibum. Die Kinder und Jugendlichen tanzen und spielen jährlich ein neu einstudiertes Musical. Dabei wird der Chor von der fünfköpfigen Band „Sound of 4st“ begleitet. Die Rollen für das Stück und die Tänze suchen sich die Kinder und Jugendlichen selbst aus. Im vergangenen Jahr begeisterte das Ensemble mit dem Musical „Johannes, den Täufer“. Der Titel des neuen Musicals ist noch nicht bekannt. Der Eintritt ist frei.

Operetten und das „Phantom“

Zuvor wird in drei Konzerten von Freitag, 1. September, 18.30 Uhr bis Sonntag, 3. September, im Rittersaal der Stolberger Burg höchst anspruchsvolle Klaviermusik geboten. Preisträger des internationalen Klavierwettbewerbs „Euregio Piano Award“ in Geilenkirchen stellen sich aus vier Kategorien im Rahmen des Stolberger Musiksommers vor. Die Preisträger werden unter 120 Teilnehmern aus über 30 Ländern einer internationalen Fachjury unter Vorsitz der chinesischen Pianistin Xin Wang ermittelt. Unter Ihnen befinden sich unter anderem Francesco Monopoli (Italien), Nati Ballarín (Spanien), Dorian Leljak (Serbien), Alexander Zolotarev (Russland) und Florian Koltun (Deutschland).

Zum Opernchor des Aachener Stadttheater gehören die Sopranistinnen Kornelia Barwitzki und Jolanta Kosira, die am Sonntag, 5. November, um 17 Uhr im Kupferhof Rosental die schönsten Arien und Duette aus der Welt der Operette servieren. Operette ist Musik, Schauspiel und Tanz, aber manchmal auch Chanson, Revue, Musikfilm oder Singspiel.

Den Abschluss wird Ralf Leinen bestreiten, der den Stummfilm „Phantom der Oper“, ein Meisterwerk von 1925 mit Lon Chaney, am Samstag, 11. November, um 19.30 Uhr in der Finkenbergkirche mit einer grandiosen Darbietung auf der Orgel untermalen wird. Abgeschieden von der Welt in den Gewölben tief unter dem Pariser Opernhaus lebt das Phantom, das sein schrecklich entstelltes Gesicht hinter einer Maske verbirgt. Seine Liebe gilt der Musik und einer jungen Sängerin aus dem Opernchor. Ralph Leinens Musik stellt das Phantom nicht als eine gefährliche Furie, sondern als ein einsames, liebendes Geschöpf dar.

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