Musical „Die Prophezeiung“: Tolle Musik, Choreografien und Effekte

Von: Dirk Müller
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Ein 30-köpfiges Ensemble, tolle Kostüme, atemberaubende Choreographien und viel live gesungene Musik versprechen eine sehenswerte Show bei dem Musical „Die Prophezeiung“, das in Stolberg aufgeführt wird. Foto: Christof Wolf
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Der „Stolberger Jung“ Mario Wieland schaut in seiner Heimat vorbei und bringt die Musical Company „Rise up“ aus Koblenz mit. Foto: D. Müller

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Musical-Freunde sollten sich Samstag, 17., und Sonntag, 18. Juni, vormerken, denn der Stolberger Mario Wieland schaut wieder in seiner Heimat, der Kupferstadt, vorbei. Und er bringt die Musical Company „Rise up“ aus Koblenz mit. Für den guten Zweck präsentiert das 30-köpfige Ensemble zwei Mal die neueste „Rise-up“-Produktion „Die Prophezeiung“.

In Koblenz hat der gemeinnützige Verein „Rise up“ das Musical bereits gezeigt. Nachdem mehrere tausend Zuschauer die Vorgänger „Spotlight“, „Almost Spotlight“ und „Dark Paradise“, das auch in Stolberg einen beachtlichen Erfolg feierte, genossen haben, ist die Musical Company diesmal allerdings in die größere Rhein-Mosel-Halle gewechselt.

Wieder mit Erfolg, denn mehr als 3000 Menschen haben „Die Prophezeiung“ bisher gesehen. Und es dürften wohl noch einige mehr werden, denn eine Aufführung in Koblenz, zwei in Stolberg und eine in Boppard folgen noch. Die Darsteller und das Publikum unterstützen mit dem Musical wieder einen guten Zweck vor Ort. „In der Kupferstadt wird es das Projekt ‚Stolberg hilft‘ sein, bei dem Schüler des Ritzefeld-Gymnasiums Flüchtlingshilfe organisieren“, beschreibt Wieland, der sich nach seine Lehramtsstudium derzeit in Koblenz im Referendariat befindet, die Aktion.

Dass er nach „Dark Paradise“ nun auch sein neues Musical „Die Prophezeiung“ mit „Rise up“ in seiner Heimatstadt präsentiert, sei für ihn „eine Ehrensache“, sagt Wieland: „Im Sommer beginnen wir mit einer neuen Produktion, und auch dieses nächste Musical möchten wir in Stolberg zeigen“, erklärt der 26-Jährige, dessen künstlerische Ambitionen ihre Wurzeln in der Kupferstadt haben: Was mit Garde- und Showtanz bei der Donnerberger KG De Wenkbülle begann, setzte Wieland bei der Tanzgruppe „Männer 09“ fort. Er sammelte erste Musical-Erfahrungen bei der Büsbacher Tanzschule „Not just Dancing“.

Er absolvierte mehrere Intensiv-Workshops an der renommierten Stage School in Hamburg, wo ihm ein Halbstipendium angeboten wurde, das Wieland jedoch ablehnte, um zunächst „etwas Solides“ zu studieren. Die Musical Company „Rise up“ gründete er „nebenbei“, und die inzwischen vierte Produktion „Die Prophezeiung“ verspricht ein unterhaltsames Spektakel mit atemberaubenden Choreographien, tollen Kostümen und professionellen Bühneneffekten zu werden. Und natürlich mit viel Musik.

„Ein Song ist selbst geschrieben, die anderen Lieder sind dem Publikum bereits bekannt“, beschreibt Wieland. Melodien aus Musicals wie „Wicked“, „Les Miserables“ oder „Phantom der Oper“ treffen auf Pop- und Rockmusik von Interpreten wie „Lady Gaga“, Lana del Rey, „The XX“, Adele, Taylor Swift oder James Bay. „Für das Publikum hat es die Vorteile, dass die Lieder vertraut sind, und es viele ,Aha-Effekte‘ gibt. Zudem decken wir so eine große Bandbreite ab, und für fast jeden Geschmack ist etwas dabei“, meint der Musical-Autor, der betont, dass alle Lieder live gesungen werden.

Hinzu komme ein ganz praktischer Grund, warum Wieland bei seinen Musicals auf bekannte Lieder setzt: „Meine Musicals entwickeln sich aus der Choreographie. Es beginnt mit dem Tanz, daraus entsteht dann die Handlung“, verrät Wieland, warum die Musik bereits vorhanden sein muss, da sie stets am Anfang seiner selbst geschriebenen Musicals steht. Ein Rezept, das funktioniert, wie bisher vier Musicals und mehrere tausend Zuschauer beweisen, und worüber sich Organisationen wie beispielsweise der Kinderschutzbund und die Elterninitiative krebskranker Kinder Koblenz freuen, die Wielands Musical Company „Rise up“ bereits unterstützt hat.

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