Stolberg/Duisburg - Museum Küppersmühle zeigt Arbeiten des Künstlers Karl Fred Dahmen

Museum Küppersmühle zeigt Arbeiten des Künstlers Karl Fred Dahmen

Von: epd
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Die Altistin Anna Fischer und der Pianist Theo Palm wollen bei einem Konzert das musikalische Vermächtnis von Max von Schillings vorstellen. Foto: H. Sachs
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Karl Fred Dahmen prägte die Kunstszene nach dem Krieg. Foto: Archiv

Stolberg/Duisburg. „Das Prinzip Landschaft“ lautet der Titel einer Ausstellung, mit der das Museum Küppersmühle in Duisburg ab dem 22. September das Werk des Künstlers Karl Fred Dahmen würdigt. Bis 5. November werden mehr als 100 Werke des Pioniers der deutschen Nachkriegskunst präsentiert, der 1981 am Chiemsee starb.

Anlass ist der 100. Geburtstag des Künstlers, der 1917 in Stolberg geboren wurde. Zu sehen sind seine Werke aus insgesamt vier Jahrzehnten.

Mit seinen Gemälden, Collagen, Objekten und Installationen verfolgte der Documenta-Teilnehmer nach Angaben des Museums einen künstlerischen Neuanfang nach der Nazi-Diktatur. Die Schau in Duisburg entstand in Kooperation mit dem Leopold-Hoesch-Museum in Düren, wo Dahmens grafisches Werk zu sehen sein wird.

Dahmen besuchte zunächst die Kunstgewerbeschule Aachen, die 1933 geschlossen wurde, und erlernte anschließend den Beruf des Gebrauchsgrafikers. Nach ersten Kunstausstellungen arbeitete er unter anderem als Zeichenlehrer.

Später erhielt er einen Lehrauftrag an der Kunstschule Bremen. 1967 erhielt er eine Professur an der Akademie der Bildenden Künste in München. Dahmen war Mitglied des Deutschen Künstlerbundes, der Neuen Gruppe München und des Westdeutschen Künstlerbundes und Teilnehmer der documenta II.

Die Ausstellung ist mittwochs von 14 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Infos unter www.museum-kueppersmuehle.de. Museum Küppersmühle für Moderne Kunst MKM - Philosophenweg 55 , 47051 Duisburg.

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