Motto: Alles dabei, von Klassik bis Pop

Von: mlo
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Der elfjährige Marcel Glenz und Herbert Merz spielen das Scherzo „Allegro“ von Diabelli vierhändig. Foto: M.-L. Otten

Stolberg. Es ist der Musikschule Merz eine Herzensangelegenheit, ihren Schülern am Ende des Schuljahres die Möglichkeit zu geben, ihr erworbenes Können auch vor Publikum unter Beweis zu stellen.

Am Mittwoch zeigten die Gitarren-, Schlagzeug-, Klarinetten- und Saxophonklassen, was sie alles von Barbara Verdecia, Aliocha Escuriola und Johannes Flamm gelernt hatten. Unterschiedliche Formationen und Einzelbeiträge bestimmten das breit gefächerte Programm von der Klassik bis zur Moderne. Neben Kompositionen von Telemann und Bach wurden Stücke von dem spanischen Komponisten und Gitarristen Aguado, dem amerikanischen Saxofonisten und Klarinettisten Mintzer, dem kubanischen Musiker Lecuona bis hin zu Michael Jackson gespielt.

Bei dem Vorspielabend von Querflöten, Blockflöten und Harfe überwogen eindeutig die Querflöten. Das beliebte Blasinstrument spielte schon König Friedrich der Große, ein enthusiastischer Musikliebhaber und begabter Flötist. Für ihn hat Johann Joachim Quantz viele Kompositionen geschaffen. Und auch die Schüler von Gabriele Sous demonstrierten, wie das Holzblasinstrument eingesetzt werden kann. Mal spielte ein Schüler solistisch den „Dschungelwalzer“, mal im Duett mit der Lehrerin die „irische Melodie“ oder „Die Bluesband“. In Klavierbegleitung von Diana Jianu wurde das „Flötenkonzert e-moll“ vorgetragen.

Das Motto von „Klassik bis Pop“ bestimmte auch das Konzert der Klavierschüler von Herbert Merz. Seine 15 Schüler überzeugten nicht nur mit klassischen Diabelli und Clementi Studien. Auch stilistische Elemente aus Rock und Pop sorgten für Begeisterung bei den Angehörigen, und das trotz Lampenfieber, feuchten Händen und Herzklopfen bis zum Hals. Besonders beliebt waren Stücke von Daniel Hellbach, beispielsweise „Remember“ und „Visions“ oder von Jules Bastien „Samstag Nacht Boogie“, „Tarantella“ und „Spielmannslied“.

Für den elfjährigen Ruben Fehr ist das Klavier das dritte Instrument, das er lernt. Bereits seit sieben Jahren lernt er Geige, seit vier Jahren Trompete und nun seit 1,5 Jahren Klavier: „David Garrett ist mein großes Vorbild.“ Mit Herbert Merz gelang Ruben eine eindrucksvolle vierhändige Interpretation des Stückes „Auf der Flucht“ von Anne Terzibaschitsch.

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