Montessori-Kinderhaus hat jetzt ein zusätzliches Grundstück

Von: Michael Grobusch
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Es gibt viel zu tun . . . Ehe das neue Außengelände des Montessori-Kinderhauses genutzt werden kann, muss es von Unrat befreit und fachmännisch hergerichtet werden. Foto: J. Kohnert

Stolberg-Büsbach. Diese Gelegenheit musste einfach genutzt werden! Als in unmittelbarer Nachbarschaft des Montessori-Kinderhauses in Büsbach ein Grundstück zum Verkauf angeboten wurde, stand der Entschluss rasch fest: Vermieter und Mieter taten sich zusammen und erwarben das Filetstück, dass der Kita an der Konrad-Adenauer-Straße völlig neue Möglichkeiten bieten kann.

Allerdings gilt es noch zwei Probleme zu lösen, die in einem engen Zusammenhang stehen: Mit seiner Beteiligung an dem Grundstückskauf hat der Elternverein, der die zwei-gruppige Kindertagesstätte führt, seine finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft. Doch zur Herrichtung des Geländes müssen auch Fachfirmen hinzugezogen werden. Und die wollen natürlich bezahlt werden.

„Wir haben an zwei Samstagen schon einmal mit den Aufräumarbeiten begonnen“, berichtet Susanne Kaivers-Gerards vom Vorstand des Elternvereins. Das Grundstück aber sei nur über eine Treppe erreichbar, die über keine Auffahrrampe verfügt. „Das macht den Abtransport der zu entsorgenden Materialien entsprechend schwierig“ ergänzt ihre Kollegin Tamara Patrcevic.

Das Grundstück, das mit seinen rund 800 Quadratmetern die in Zukunft verfügbare Außenfläche der Einrichtung verdoppeln wird, muss nicht nur von Schutt und Unrat befreit werden. „Für die weitere Gestaltung benötigen wir einen Garten- und Landschaftsbauer“, weiß Patrcevic, dass der Elternverein ohne eine professionelle Unterstützung nicht auskommen wird. „Für Kindertagesstätten sind besondere Auflagen zu beachten“, gibt die zweite Geschäftsführerin zu bedenken. So muss beispielsweise das Gelände wegen der Aufsichtspflicht komplett einsehbar sein.

Nun also sollen Sponsoren gesucht werden, die mit ihrem Beitrag zur Realisierung des Projektes beitragen können. Außerdem gibt es die Idee, eine Patenschaft für einzelne Quadratmeter oder Stücke des Geländes anzubieten. Geld kann die Stadt Stolberg, das unterstrich Ferdi Gatzweiler in einem Gespräch mit dem Elternverein, nicht zu dem Projekt beisteuern. „Aber wir werden versuchen, mit unserer Fachlichkeit Unterstützung zu leisten“, erklärte der Bürgermeister gegenüber unserer Zeitung. So sollen einzelne Ämter ihr Know-how einbringen und der Geschäftsführung beratend zur Seite stehen. „Schließlich ist die Einrichtung ein ganz wichtiger Baustein in unserem Kita-Konzept.“

„Wir sind für jede Hilfe dankbar“, setzt Susanne Kaivers-Gerards darauf, dass sich noch weitere Gönner finden werden. Und betont: „Das Außengelände wird von den Kindern jeden Tag genutzt, auch bei schlechtem Wetter. Dies würde für den neuen Bereich natürlich auch gelten.“

Noch steht der Konjunktiv in solchen Aussagen, doch die Zuversicht bei den Verantwortlichen ist groß, dass dieser bald gestrichen werden kann. Und dass aus einer einmaligen Gelegenheit eine dauerhafte Erweiterung des Montessori-Kinderhauses wird.

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