Mobilitätskonzept soll Standort Stolberg stärken

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Tobias Röhm, Technischer Beigeordneter der Kupferstadt Stolberg und Klimaschutzmanager Georg Trocha mit dem Förderbescheid zur Erstellung eines integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes.

Stolberg. Der Anfang März 2016 im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gestellte Förderantrag der Kupferstadt Stolberg zur Erstellung eines integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes wurde bewilligt und die Verwaltung konnte einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 66.000 Euro in Empfang nehmen.

Damit sind 70 Prozent der auf 95.000 Euro bezifferten Gesamtkosten durch die Bundesförderung abgedeckt. Aktuell laufen die weiteren Vorbereitungen, damit das Projekt wie geplant Ende 2016 beginnen kann. Für die Erstellung des integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes sind rund zwölf Monate veranschlagt.

„Dank der bewilligten Bundesförderung können wir in Stolberg unser Mobilitätskonzept nun konzeptionell breiter aufstellen und strategisch besser ausrichten.“, freut sich Tobias Röhm, der Technische Beigeordnete der Kupferstadt. „So schaffen wir die Grundlagen dafür, unseren Verkehrssektor nachhaltig zu stärken und wichtige Synergien für die Stadtentwicklung zu schaffen, denn beide Themenkomplexe sind eng miteinander verzahnt und müssen ganzheitlich betrachtet werden.“

Ziel: Verbesserung der Netze

Dem Stolberger Antrag vorausgegangen waren Beratungen im interfraktionellen Arbeitskreis „Energie und Klimaschutz“, in dem die Eckpunkte und Inhalte des klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes für die Kupferstadt erarbeitet wurden. Hierbei wurde besonders Wert auf die notwendige Detailtiefe des zu erstellenden Mobilitätskonzeptes gelegt, das mit einem Verkehrsentwicklungsplan (VEP) vergleichbar sein soll.

„Die Ziele des Integrierten klimafreundlichen Mobilitätskonzeptes sind neben der Senkung des mobilitätsbedingten Treibhausgasausstoßes auch die Verbesserung der Sozial- und Umweltverträglichkeit des Verkehrs sowie die Verbesserung der Netze des Umweltverbundes, wie zum Beispiel Fußwege, Radwege sowie die Angebote des öffentlichen Personennahverkehrs.“, erläutert der städtische Klimaschutzmanager Georg Trocha, der das Projekt koordiniert und federführend begleitet.

„Insgesamt sollen die weiteren Verkehrsmaßnahmen die Attraktivität Stolbergs als Wohn- und Arbeitsstandort weiter stärken.“ Ausgehend von einer sachgerechten Analyse der aktuellen Lage in Stolberg, die auch eine mehrwöchige Befahrung des Verkehrsnetzes umfasst, erfolgt jeweils eine umfangreiche Bewertung der straßenräumlichen Situation.

Hierauf aufbauend aufbauend werden eine Potenzialanalyse sowie Netzkonzepte für alle Verkehrsarten (Fuß-, Rad- und motorisierter Individualverkehr, etc.) für die nächsten zehn bis zwanzig Jahre entwickelt. Diese beinhalten jeweils konkrete straßenräumliche Handlungskonzepte mit einer Prioritätenreihung und Kostenschätzung.

Um die Mobilitätsmaßnahmen optimal auf die Bedürfnisse vor Ort abzustimmen, wird bei der Erstellung des Mobilitätskonzeptes eine Bürgerbeteiligung durchgeführt.

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