Mit „Stolberg-App“ sekundenschnell in der Kupferstadt

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
6032951.jpg
Stolberg-App in Planung: Am Projekt wird fleißig gearbeitet. Foto: stock/R. Wölk

Stolberg. Die Kupferstadt will ein gewichtiges Wörtchen mitreden in den wichtigen sozialen Netzwerken und ihren Internetauftritt mobiler gestalten. Die „Stolberg-App“ soll künftig den weltweiten Besuch in der Metropole an der Vicht mit einer kleinen Berührung am Bildschirm des Smartphones in Sekundenschnelle ermöglichen und den Nutzern weit mehr als die bisher bekannten Fakten aus der Webpräsenz von Stadt und Touristik bieten.

Eine kleine Marketing-Offensive plant der Bürgermeister in Zusammenarbeit mit privaten Partnern, die derzeit dem Vergabeausschuss zur Entscheidung vorliegt.

Einer davon ist die Netcom AG, deren Vertrag zum derzeitigen Webauftritt der Stadt zum Jahresende ausläuft. Ein weiterer ist der Neomedia Fachverlag, der in Zusammenarbeit mit der städtischen Wirtschaftsförderung vor fünf Jahren eine Standortbroschüre kostenfrei für Stolberg erarbeitet hat. Als dritter Partner komplettiert die Cityguide AG, die als Marktführer bei Anwendungssoftware für mobiles Internet gilt, das Trio, mit dem Ferdi Gatzweiler einen Kooperationsvertrag erarbeitet hat.

„Wir betreten Neuland“

Er umfasst einerseits eine komplette Überarbeitung der Außendarstellung der Stadt im Internet, die ebenfalls eine komplette Barrierefreiheit garantiert. Darin ist andererseits auch eine Neuauflage einer Hochglanzbroschüre zur Wirtschaftsförderung, die sich schwerpunktmäßig dem Thema Fachkräfte widmen soll. Als Glanzlicht des Kooperations-Projektes ist jedoch die Entwicklung einer eigenen „Stolberg-App“ vorgesehen.

Diese Applikation für mobile Internetgeräte soll nicht nur einen uneingeschränkten Zugriff auf sämtliche Inhalte der Internetpräsenz der Kupferstadt ermöglichen, sondern darüber hinaus noch Stolberg in den sozialen Netzwerken Facebook und Twitter erfolgreich positionieren.

Bestandteil sein soll weiterhin ein internetbasiertes Onlinebranchenbuch und eine Aufwertung der Stolberg-Seiten durch ein Veranstaltungsmodul, das auch eine verbesserte Einbindung der durch Kulturmanager Max Krieger betreuten Angebote verspricht und die Nutzung von QR-Codes ermöglicht, die durch abfotografieren einen direkten Zugang zur jeweiligen Internetseite ermöglichen.

Mit einem solchen Projekt würde die Kupferstadt zumindest zeitweise ein Alleinstellungsmerkmal erlangen, argumentiert Gatz­weiler: „Das Angebot stellt derzeit eine Neuerung im Bereich der internetbasierten Außendarstellung für Kommunen dar.“ Ein ähnliches Produkt sei noch nicht auf dem Markt.

Dabei können die Kooperationspartner der Kupferstadt deshalb ein so günstiges Angebot unterbreiten, weil sie mit der Neuentwicklung in vielen Bereichen selbst Neuland betreten, das sie zukünftig mit Stolberg als Referenz vermarkten können. Durchaus angetan zeigte sich der Vergabeausschuss bei der Präsentation des Vorhabens. Geprüft werden soll nur noch, wie auch die bei einem Drittanbieter eigenständig betreute Internetpräsenz des Fachbereiches von Willi Sey­ffarth in den einheitlichen Auftritt integriert werden kann.

Leserkommentare

Leserkommentare (1)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert