Mit Glasfaser werden Stolbergs Kupferleitungen schneller

Von: -jül-
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Auf diesen Moment hat Thomas Rissmeyer (r.) als Initiator der Initiative „Breitband jetzt“ gewartet: Herbert Müller (Telekom / v.l.), Frank Gilles (Stadt), Dieter Wolf (SPD), Jochen Emonds (CDU), Bürgermeister Tim Grüttemeier und Anja Oppermann (Telekom) geben in Vicht den Startschuss zum Breitband-Ausbau in Stolberg.

Stolberg. Es sind 26.985 Haushalte im Bereich der Stolberger Vorwahl 02402, die zum Jahresende vom schnellen Internet der Telekom profitieren können. Mittwoch erfolgte am Vichter Burgberg der Spatenstich zum Ausbau des Breitbands nach dem Vectoring-Prinzip.

Dabei werden von den drei Schaltzentralen der Telekom in der Innenstadt, in Breinig und am Nachtigällchen Glasfaserverbindungen zu 146 Multifunktionsgehäusen geschaffen. Dort werden die optischen in elektrische Signale gewandelt, die per Kupferleitung in die Häuser getragen werden. Damit werden Anschlüsse mit bis zu 100 Megabit/Sekunde im Download ermöglicht, die der Kupferstadt den Weg in die digitale Zukunft ermöglichen soll.

Dazu werden 50 Kilometer Glasfaser eingezogen, auf 20 Kilometer wird dafür Tiefbau erforderlich sein, erklärte Telekom-Sprecherin Anja Oppermann am Vorabend im Hauptausschuss. Nach dem Baubeginn in Vicht folgen die Arbeiten in Zweifall und im weiteren Stadtgebiet. Wenn die neue Technik zum Jahresende installiert und geprüft ist, kann der neue Anschluss bei der Telekom beauftragt werden.

Für die Vorwahlbereich 02408 und 02409 kündigte die Telekom den Versorgungsausbau bis spätestens Ende 2017 an. Für die Ortslage Werth soll ein Förderantrag an das Land NRW auf den Weg gebracht werden, kündigte es Breitbandberater Helmut Frauenkron an. Dazu werde der Fachausschuss bereits auf seiner Sitzung am 24. März eine öffentliche Ausschreibung verabschieden. Bis Anfang Juni müssten Angebote vorliegen, auf deren Basis der Zuschussantrag gestellt werden könne.

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