Stolberg-Zweifall - Mit fast 80 die älteste Königin im Bezirk

Mit fast 80 die älteste Königin im Bezirk

Von: dö
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Gang durchs Dorf: Der Festzug
Gang durchs Dorf: Der Festzug - links Schützenkönigin Else Wittenbrink, rechts ihr Begleiter Helmut Bartgens - war der Höhepunkt des dreitägigen Zweifaller Schützenfestes. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Zweifall. Den Festzug hatten die Zweifaller St.-Sebas­tianus-Schützen ihrer neuen Königin gleichsam zum Geschenk gemacht. Schließlich feiert Else Wittenbrink noch in diesem Monat ihren 80. Geburtstag.

Begleitet wurde die neue Schützenmajestät, die laut Bezirksbrudermeister Eberhard Nußbaum, mit ihren derzeit 79 Jahren älteste Regentin des zehn Bruderschaften umfassenden Schützenbezirkes Stolberg ist, auf ihrem Gang durch das Dorf von Helmut Bartgens. Der 78-Jährige, der bis vor kurzem Brudermeister der Anfang des Jahres aufgelösten Donnerberger St.-Michael-Schützenbruderschaft war, hat in der Zweifaller Bruderschaft eine neue Heimat gefunden.

Angeführt wurde der Umzug, an dem auch eine stattliche Abordnung der Venwegener St.-Sebastia-nus-Schützenbruderschaft teilnahm, von zwei Musikkapellen: dem Zweifaller und dem Breiniger Spielkorps.

Neben Else Wittenbrink gehörten auch Schützenprinzessin Svenja Dobbelstein und Ortsprinzessin Rebecca Lipperheide zu den Hauptakteuren des Festzuges. Der Titel Ortsprinzessin stellt eine Premiere dar. Er wurde bei einem Schießwettbewerb zur Werbung Jugendlicher Anfang dieses Monats erstmals vergeben.

Im Anschluss an den Gang durch das Dorf, der ein Höhepunkt des dreitägigen Schützenfestes war, fand an der Hellebendstraße eine Parade statt. Abgenommen wurde die Parade von der örtlichen Schützenkönigin Else Wittenbrink und ihrer gleichrangigen Kollegin Bettina Wirth aus Venwegen.

Danach traf man sich zum gemütlichen Beisammensein auf dem Freigelände an der katholischen Pfarrkirche St. Rochus, das volkstümlich „Im Huck” genannt wird. Dort hatten die von Brudermeister Karl-Erich Krings geleiteten Schützen im Pfarrheim eine Cafeteria und im Außenbereich zwei Getränkestände aufgebaut. Ergänzt wurden die Angebote durch eine Hüpfburg für Kinder.

Begonnen hatte das dreitägige Schützenfest mit der abendlichen Tanzveranstaltung in der Gaststätte „Zur Post” an der Jägerhausstraße. Ergänzt wurde der Ball durch eine Siegerehrung und die Proklamation der neuen Majestäten, in deren Verlauf Königin Else Wittenbrink und Prinzessin Svenja Dobbelstein als Zeichen ihrer Würde mit den Schützenketten ausgestattet wurden.

Zuvor hatte man die Majestäten an ihren jeweiligen Domizilen - sprich Königinnen- beziehungsweise Prinzessinnenburg - abgeholt. So hatte die vom Donnerberg stammende Else Wittenbrink vorübergehend ihr Domizil bei ihrer Tochter Elvira Schneider an der Döllscheidter Straße aufgeschlagen, und die in Gressenich beheimatete Svenja Dobbelstein hielt bei ihrem Großvater Albert Willems an der Straße Frackersberg standesgemäß Hof.

Fortgesetzt wurde das Schützenfest, zu dem auch ein Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Rochus gehörte, mit einem sogenannten „Hahnenköppen” auf dem Gelände Im Huck.
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