Missverständnis am Smartphone sorgt für Polizeieinsatz

Von: red/pol
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WhatsApp
WhatsApp bringt viele Vorteile mit sich - sorgte am Dienstagabend durch eine unbedachte Textnachricht jedoch für einen Polizeieinsatz in Stolberg. Foto: dpa

Stolberg. Die digitale Kommunikation über Smartphone und Co. bietet neben vielen Erleichterungen auch einige Tücken und sorgt immer wieder für Missverständnisse. So hat eine unachtsam abgesendete WhatsApp-Nachricht einer Mutter am Dienstagabend für einen - schlussendlich unbegründeten - Polizei- und Rettungseinsatz in Stolberg gesorgt.

Das Missverständnis nahm am Dienstagabend gegen 21 Uhr seinen Lauf, als die alleinerziehende Mutter ihrer 24-jährigen Tochter mitteilte per Nachricht, dass sie „die zwei jetzt um-bringen“ werde. Damit waren die zwei jüngeren Brüder der 24-Jährigen gemeint.

In Sorge um ihre 13- und 14-jährigen Geschwister, alarmierte sie die Polizei. Aufgrund einer Gesamtbetrachtung der Umstände wurde der Notruf von der Polizei sofort ernst genommen und mehrere Streifenwagen, Notarzt und Rettungswagen losgeschickt.

Bereits beim Klingeln gab es eine Entwarnung: Die Mutter öffnete sichtlich irritiert die Tür. Die vermeintlich gefährdeten Kinder spielten wohlauf und vergnügt im Hintergrund. Nachdem der 51-Jährigen der Anlass des Einsatzes erklärt wurde, sagte sie laut Polizeibericht, dass sie niemals die Absicht hatte, den Kindern etwas anzutun. Sie wollte mit der Nachricht lediglich anmerken, dass die Kinder am Vorabend sehr anstrengend waren und sie sich die Hilfe ihrer erwachsenen Tochter wünschte.

Die Polizei führte anschließend klärende Gespräche mit allen Beteiligten, besonders mit den beiden Hauptdarstellern des digitalen Missverständnisses. In Zukunft werden beide wohl eher das Telefonat den schriftlichen Nachrichten vorziehen - damit solche Zerwürfnisse in Zukunft nicht mehr vorkommen.

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