Mexiko-Turnier des SV Breinig: Erst den Ball ins Netz, dann Schokoriegel

Von: dö
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Die Jungs von Grün-Weiß Brauweiler nehmen ihren Torwart auf die Arme, als ihnen der Gruppensieg sicher ist. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Breinig. Sechs Brauweiler Jungs machen den gegnerischen Mannschaften das Leben schwer. Die Tore fallen quasi im Minutentakt. Als nach 15 Minuten das Spiel endet, haben die Sechs- bis Achtjährigen mindestens vier Treffer auf der Habenseite. Und das ohne Gegentor.

Das letzte von den drei Spielen in der Gruppe 2 der F-Junioren gewinnen die cleveren Fußballer aus Brauweiler sogar 7:0. Keine Chance folglich für die Mannschaften aus Brand, Würselen und Breinig, die an der Vorrunde des traditionellen Mexiko- Turniers des SV Breinig in der Sporthalle an der Stefanstraße beteiligt sind. Lehrgeld mussten auch die Breiniger Jungs zahlen, als sie gegen die torgefährlichen Brauweiler antreten müssen, die sich letztlich den Sieg in der Gruppe 2 sicherten.

Schon nach sechs Minuten hatten die Giganten drei Treffer auf der Anzeigentafel stehen. Dabei hatte doch für die sechs F-Junioren aus Breinig alles so hoffnungsvoll angefangen. Denn ihr Auftaktspiel gegen Würselen hatten die Breiniger ebenso souverän gewonnen wie das dritte Spiel gegen Brand. Weil man aber das zweite Spiel gegen die gewieften Brauweiler mit 0:4 verlor, schloss man die Vorrunde „nur“ mit dem Platz 2 ab. Demnach werden die Jungs vom SV Breinig 1 am kommenden Sonntag, 8. Dezember, ab 10 Uhr in der kleinen Finalrunde antreten und die Jungs von Grün-Weiß Brauweiler ab 14 Uhr in der großen.

Zwei Gruppen hatten auch die acht- bis zehnjährigen E-Junioren zusammen bekommen, die am Samstagvormittag und am späten Nachmittag starteten. Noch zurücklehnen können sich vorerst die Bambini. Sie müssen zur Vorrunde erst am kommenden Samstag um 10 Uhr antreten.

Spielleiter war – wie in den vier Jahren zuvor - Werner de Fries: „Bei den F-Junioren kann man weitgehend auf Regeln verzichten. Hauptsache, es macht den Kindern Spaß und es geht fair zu“, sagt der 61-Jährige. So wurde denn ohne Schiedsrichter gespielt. Eingreifen brauchte der Fries nur wenn im Eifer des Gefechtes der Ball mal an die Decke ging. Fair ging es auch auf der Tribüne zu. Belohnt wurden alle Teilnehmer mit Urkunden und Süßigkeiten.

Süßigkeiten, die allerdings bei einigen der jugendlichen Fußballer schon im Vorfeld Begehrlichkeiten geweckt hatten. So musste es sich der siebenjährige Mathis Müller von der Brander Mannschaft gefallen lassen, dass sein Trainer Udo Dietlin ihn mit der Bemerkung „erst Tore schießen“ stoppte, als er seine Hände nach den Schokoladenriegeln ausstreckte, die Werner de Fries schon 30 Minuten vor Beginn der Siegerehrung bereitgelegt hatte.

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