Menschen, Tiere, Glascontainer: Stolberg in Zahlen

Von: Laura Beemelmanns
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Im Schatten der Burg gehen Stolberger in 62 eingetragenen Vereinen ihren Hobbies nach. Foto: O. Hansen

Stolberg. Man denkt ja immer, dass man sich in der Stadt, in der man lebt, besonders gut auskennt. Aber wissen Sie, wie viele Räume das Rathaus hat? Wie viele Hunde in der Stadt leben und wie viele Parkuhren und Glascontainer aufgestellt sind? Vermutlich kann man all dies gar nicht wissen – und muss es vielleicht auch nicht. Aber mit diesem teils „unnützen Wissen“ können Sie sicher bei jeder Veranstaltung glänzen.

Die Redaktion wettet, dass Sie auch in einigen Monaten noch wissen, wie viele Stolberger einen Fischereischein haben. Hier gibt es Stolberg in Zahlen:

57.104 Menschen lebten im Jahr 2014 in der Kupferstadt, das geht aus dem Statistischen Jahresbericht der Stadt aus dem Jahr 2014 hervor. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2004, waren es 58.703. Die meisten von ihnen leben in Büsbach, die wenigsten im Bereich Nachtigällchen.

Die größte Anzahl der Katholiken lebt ebenfalls in Büsbach, die meisten Protestanten in Münsterbusch. Der durchschnittliche Stolberger Bürger ist demnach katholisch, lebt in Büsbach und ist zwischen 19 und 65 Jahre alt.

Die Stolberger leben auf einer Fläche von insgesamt 9851 Hektar. Landwirtschaftlich genutzt werden davon etwa 2557 Hektar. Waldflächen gibt es in einer Größe von 4823 Hektar, Wasserflächen über 129 Hektar. Der höchste Punkt an der Stadtgrenze zur Gemeinde Hürtgenwald bei Raffelsbrand liegt 483 Meter über Normalnull. Der tiefste Punkt, die Kläranlage Steinfurt, liegt 160 Meter über Normalnull.

Im Stolberger Rathaus gibt es 320 Räume. Die Servicestelle im Rathausfoyer ist wöchentlich 30 Stunden geöffnet. Die Stadt pflegt Partnerschaften zu drei Städten. Dazu gehören Faches-Thumesnil (Frankreich), Stolberg im Harz und Valognes (Frankreich).

Es gibt 19 Schulen in Stolberg. Darunter Gymnasien, Realschulen, eine Gesamtschule, eine Sekundar- und eine Förderschule sowie einige Grundschulen. Hinzu kommen das Berufskolleg und zwei Förderschulen in der Trägerschaft der Städteregion beziehungsweise des Landschaftsverbandes Rheinland.

So ganz alleine lebt der Stolberger in seiner Stadt aber nicht. Er teilt sie sich mit einigen Tieren. Unter ihnen sind derzeit 4266 Hunde, die in der Stadt gemeldet sind. Zehn Jahre zuvor, im Jahr 2006, waren es 3394 Hunde.

Die Stolberger sind sportlich, kreativ und gesellig. In 62 eingetragenen Vereinen gehen sie ihren Hobbies nach. Wenn der Stolberger Sport machen möchte, hat er gleich 40 Sportstätten im gesamten Stadtgebiet zur Auswahl.

591 Feuerwehrleute, darunter auch die Musiktreibenden und die Ehrenabteilung der Wehr, sind in der Kupferstadt rund um die Uhr im Einsatz, wenn es brennt, Tiere in Not sind oder sonstige Hilfe geleistet werden muss. Von ihnen sind rund 350 in der Einsatzabteilung, darunter 63 hauptberufliche Kräfte. Zudem sind etwa 20 Frauen in der Wehr.

Die Stolberger wollen mobil sein, daher sind auch einige Fahrzeuge dort gemeldet. Zum Stichtag am 31. Dezember 2015 waren das: 30.873 Autos, 3432 Anhänger, 1641 Lkw, 115 Sonder-Kraftfahrzeuge, 97 Busse und 2645 Krafträder, also Motorräder, Roller, Krads und Kleinkrafträder. Ein Auto muss aber auch irgendwann mal abgestellt werden. Um dann kein Knöllchen zu bekommen, gibt es 23 Parkscheinautomaten, an denen man ein Parkticket ziehen kann. In Stolberg sind die ersten 15 Minuten netterweise kostenfrei.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es 231 Glascontainer, in denen weiße, grüne und braune Flaschen entsorgt werden können. Wasser findet man in und rund um Stolberg auch. Insgesamt gibt es nämlich 129 Hektar Wasserflächen.

Einen Fischereischein haben 176 Stolberger. 15 von ihnen für ein Jahr, 135 für fünf Jahre und 26 sind noch in der Jugendabteilung. In der Stadtbücherei gibt es insgesamt 48.000 Medien.

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