Stolberg - MelRo‘s Plays: Das Publikum tanzt und singt

MelRo‘s Plays: Das Publikum tanzt und singt

Von: abd
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Mel Schmidt, Sängerin und Namensgeberin von „MelRo’s Plays“. Foto: A. Daun

Stolberg. „Rock und Popmusik unplugged zum Wohlfühlen und Mitgrooven!“ Mit diesem Slogan hat die Musikkneipe Piano zu einem eindrucksvollen Konzert eingeladen. Auf den ehrwürdigen Bühnenbrettern stand mit „MelRo‘s Plays“ eine vierköpfige Formation, die mit einer breitgefächerten Setlist der Zuhörerschaft ordentlich einheizte.

Die kürzlich entstandene Band, die in der Kupferstadt bereits von sich hören ließ, besteht aus wahrhaft erfahrenen Musikern. Entsprechend interessant präsentierte sich die Songauswahl, eine lebhafte Mischung aus Musikstücken der letzten Jahrzehnte wurde im „MelRo‘s“-Stil intoniert. Beginnend bei den Beatles „Come together“ über John Bon Jovi „Livin on a prayer“, One Republic „Counting Stars“, Avicii „Don‘t wake me up“, Harry Chapin „Cats In The Cradle“ oder James Morrison „Broken Strings“ – ein kleiner Auszug beweist, dass Musikliebhaber voll auf ihre Kosten kamen.

Als einen „außergewöhnlichen Song“ kündigte Gitarrist Roland Mroncz „Far, far away“ von Slade an. Das Musikstück passe perfekt zu „MelRo‘s“. Den zahlreichen Zuhörern gefiel nicht nur dieser Song sichtlich, es wurde dazu auch ausgelassen getanzt und mitgesungen.

Die Sängerin Mel Schmidt beeindruckte einmal mehr mit ihrer wahnsinnig vielfältigen Stimme. Bei Robin Thicke‘s „Blurred lines“ wurde das deutlich: Was sonst aufwendig im Tonstudio zusammengeschnitten wird, performt die Sängerin live auf der Bühne. Inklusive einer eindrucksvollen Rap-Einlage, bei der man sich fragt, woher die Frau die Luft holt. Mit „Walking in Memphis“ holt die Sängerin den Song ihres absoluten Lieblingsmusikers Marc Cohn aus der Schublade. Doch selbst eine routinierte Musikerin bekommt auf der Bühne zittrige Hände: Das gefühlvolle Stück „Liebe ist heilig“ stammt aus Mels eigener Feder und ist ihrer Lebensgefährtin gewidmet, die ebenfalls im Publikum war. An der Seite von Roland Mroncz (Gesang und Gitarre) und Mel Schmidt (Gesang, Gitarre und Percussion) brillierten Bert Wilden (Gesang und Bass) sowie Roger Sanchez (Gesang und Gitarre) im Piano.

Das Quartett versteht sich darin, Coversongs in einer ganz eigenen Version zu spielen – so bewiesen bei der Reggae-Version von Amy Winehouse‘s „Valerie“. Die Band zeigte die gewohnte harmonische instrumentale Qualität, gepaart mit drei- bis vierstimmigem Gesang. Die Begeisterung der Zuhörerinnen und Zuhörer lässt keine Zweifel – schon jetzt freut man sich auf die nächsten Gigs von „MelRo‘s plays“.

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