Meilenstein für das „Bethlehem”

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Fertiggestellt: Die neue Legen
Fertiggestellt: Die neue Legendanfahrt des Bethlehem-Gesundheitszentrums ist ein Schmuckstück geworden und trägt mit bei zu der neuen ansprechenden Optik des einstigen Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Auf den ersten Blick sieht die Halle aus wie eine Garage. Sie steht am linken Rand vor dem Bethlehem-Gesundheitszentrum und passt sich diesem farblich an.

In der Tat handelt es sich um die neue Liegendanfahrt des Hauses. Dort werden Patienten, die mit einem Rettungswagen eingeliefert werden, ins Haus gebracht.

120 Quadratmeter ist die Halle groß und bietet zwei modernen Rettungstransportwagen (RTW) Platz. Falls erforderlich können sogar drei RTW dort hinein - dann wird es aber eng. Zum Vergleich: In der alten Anfahrt passte nur ein Fahrzeug - und das musste erst noch wenden und rückwärts einfahren.

Diese umständliche Prozedur entfällt: auf der einen Seite fahren nun die Fahrzeuge rein und zur anderen wieder raus. Dadurch werden wertvolle Momente zur Rettung des Patienten gewonnen. Eine Kontaktschleife im Boden sorgt dafür, dass das Einfahrttor automatisch öffnet, sobald ein Rettungswagen darüber fährt. Ist das Auto in der Halle, kann das Tor sofort wieder geschlossen werden.

Die Halle wird durch zwei Heizlüfter beheizt, auch im bitterkalten Winter bleiben die Patienten im Warmen, wenn sie aus dem Wagen in die Notfallambulanz verbracht werden. In der alten Anfahrt konnte schon länger nicht mehr das Eingangstor geschlossen werden, sobald ein RTW eingefahren war, obwohl die Türe noch gut funktionierte.

Aber die alte Anfahrt stammte noch aus einer Zeit in der „Krankenwagen” nicht viel größer waren als ein aktueller Familienkombi. Moderne Rettungswagen passten nicht mehr vollständig hinein, sie sind beträchtlich größer als ihre Vorgängermodelle vor 20 Jahren - die Schnauze ragte stets ein Stück aus der Halle heraus.

Auf dem Bitumen gedeckten Boden können sich konstruktionsbedingt keine Pfützen bilden. Ähnlich wie ein Trichter ist die Mitte tiefer als der umgebende Boden.

Dadurch läuft Tauwasser von einfahrenden Fahrzeugen oder Regenwasser sofort ab. Aus der beheizten Halle kommend, können Patienten falls erforderlich sofort im Schockraum der Notfallambulanz behandelt zu werden - zumindest sobald diese im August fertig gestellt sein wird. Somit ist die Inbetriebnahme nicht nur baulich ein Meilenstein in der Geschichte des „Bethlehem”, sondern auch qualitativ.

Auch wenn die Inbetriebnahme der Liegendanfahrt unspektakulär war, ist sich Geschäftsführer Thomas Schellhoff sicher: „Das ist ein weiterer Meilenstein für unser Haus - nicht nur baulich, sondern besonders qualitativ”.
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