Mehrgenerationenhaus steht vor dem Aus

Von: gro
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Viel Lob von der damaligen Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen gab es für das Stolberger Mehrgenerationenhaus bei deren Besuch im April 2008. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Weil der Bund ab 2012 keine weitere Förderung mehr leisten wird, droht dem Mehrgenerationenhaus in Stolberg nach fünf Jahren das Aus. „Wenn die Arbeit fortgesetzt werden soll, muss es eine Anschlussfinanzierung geben”, erklärte Mechtilde Boland-Theißen gegenüber unserer Zeitung.

Die Geschäftsführerin des Helene-Weber-Hauses, in dem das Mehrgenerationenhaus als eine Abteilung betrieben wird, bemüht sich nach eigenen Angaben derzeit auf Landesebene darum, neue Zuschüsse zu akquirieren. „In einigen Bereichen sind hauptamtliche Kräfte unerlässlich. Wir können aber nicht das Geld selbst mitbringen, um diese Stellen zu finanzieren”, so Boland-Theißen.

Das Mehrgenerationenhaus in Stolberg wurde am 1. Januar 2007 eröffnet und erhält seitdem einen jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro. Neben Beratungen und Kursen gehört das „Café H” als professionell betreute Anlaufstelle zu den Angeboten der Einrichtung.
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