Stolberg-Büsbach - Mehr Sicherheit für Stolberger Kinder

Mehr Sicherheit für Stolberger Kinder

Von: dim
Letzte Aktualisierung:
10005054.jpg
Die gestiftete Tempotafel erhöht die Sicherheit der Stolberger Kinder an vielen Kitas und Schulen. Foto: D. Müller

Stolberg-Büsbach. Die erste gestiftete Geschwindigkeitsmesstafel ist in Funktion: Wer von der Büsbacher St.-Hubertus-Kirche aus mit dem Auto auf der Konrad-Adenauer-Straße Richtung Markt fährt, wird kurz vor dem Montessori-Kindergarten daran erinnert, wie schnell er unterwegs ist.

„Die Geschwindigkeit wird kurz vor dem Schild, das die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kilometern in der Stunde anzeigt, gemessen“, beschreibt Marcel Poqué vom Ordnungsamt der Stadt, dass die Auto-, Bus-, Motorrad- und Lkw-Fahrer so eine zweite Chance bekämen. „Wenn das Tempo-30-Schild nicht wahrgenommen wird, und Verkehrsteilnehmer aus Gedankenlosigkeit zu schnell fahren, fällt ihnen die Tempomesstafel auf, und sie können immer noch rechtzeitig vom Gas gehen beziehungsweise bremsen, um die Kinder nicht zu gefährden.“

Großes Lob in Richtung der Elterninitiative der Montessori-Kita äußert Bürgermeister Tim Grüttemeier: „Es ist toll, dass die Eltern nicht locker gelassen haben. Von der Idee bis zur installierten Geschwindigkeitstafel ist mehr als ein Jahr vergangen, und die Elterninitiative blieb zum Wohle der Kinder immer engagiert.“ Tatsächlich haben die Eltern Sponsorgelder bei Unternehmen sowie Privatspenden gesammelt, um die Anschaffung finanzieren zu können.

Unterstützt wurde die Initiative dabei von der Stolberger Bürgerstiftung, die auch Quittungen für die Spenden ausstellen kann. Die Versicherung der Tempomesstafel übernimmt nun die Stadt. Das Besondere an der Tafel ist, dass sie quasi „die Runde macht“. In rund 14-täglichem Rhythmus deinstalliert das Technische Betriebsamt sie, um die Anzeigetafel an einer anderen Kita oder Grundschule anzubringen. „So profitieren möglichst viele Kinder, die Schulen oder Kitas an Straßen mit Gefahrenpotenzial besuchen, von der Initiative der Büsbacher Eltern“, sagt Poqué.

Wie an der Konrad-Adenauer-Straße, wo die Tafel derzeit ihren Dienst tut, würde sich daher auch kein Gewöhnungseffekt einstellen, denn zwischen den Phasen, an denen die gefahrene Geschwindigkeiten angezeigt werden, sind längere Pausen eingestreut, in denen die Tafel an anderen Stellen den Verkehrsteilnehmern „ins Gewissen redet“. Stolberg habe sicher noch sinnvolle Verwendung für weitere Geschwindigkeitstafeln, und weiteres Engagement nach dem Vorbild der Büsbacher Elterninitiative sei wünschenswert, betont Grüttemeier. Bürger, Vereine, Unternehmen oder Institutionen, die sich für Tempotafeln einsetzen möchten, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, können sich an Marcel Poqué beim Ordnungsamt wenden: Telefon 13-459.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert