Mehr neue Fahrzeuge für Feuerwehr und Betriebsamt

Von: Jürgen Lange
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Vor einem Jahr wurde ein neues LF 10 für die Löschgruppe Mitte in Dienst gestellt. Foto: J. Lange

Stolberg. Bereits auf der November-Sitzung hatte der Vergabeausschuss der Ersatzbeschaffung eines Container-Lkw und eines Speziallasters sowie der Neuanschaffung einer Asphaltfräse im Gesamtwert von 455.000 Euro für das Technische Betriebsamt (TBA) zugestimmt.

Auf seiner Sitzung an diesem Donnerstag soll das Gremium nun die Lieferung eines neuen Unimogs für das TBA beauftragen. Es soll eines der beiden Altfahrzeuge ersetzen, das im kommenden Jahr 22 Jahre alt sein wird und wirtschaftlich seit 2005 abgeschrieben ist.

Gewünscht wird ein Unimog inklusive Winterdienststreuer und Schneepflug mit der Möglichkeit der GPS-Anbindung, zuschaltbare Allradlenkung, permanentem Allradantrieb und Drei-Seitenkipper-Ladefläche. Im Haushalt stehen dafür 190.000 Euro als Verpflichtungsermächtigung für 2017 bereit.

Zwei neue Rettungstransportwagen, die über die Rettungsgebühren finanziert sind, hat der Vergabeausschuss bereits im vergangenen Monat im Wert von 420.000 Euro bestellt. Nun soll die Feuerwehr drei neue Hilfeleistungslöschfahrzeuge (HLF 20) erhalten. Die Beschaffung wird mit 1,2 Millionen Euro kalkuliert, von denen 542.000 Euro als Verpflichtungsermächtigung bereitstehen und 658.000 Euro überplanmäßig bereitgestellt werden sollen.

Die neuen Modelle sollen Altfahrzeuge in Zweifall (Baujahr 1990), Gressenich (1986) und Atsch (1994) ersetzen. Während die ersten beiden Wagen verkauft werden sollen, soll das Atscher Fahrzeug zukünftig für Schulungszwecke weiter verwendet werden. Bei den zu beschaffenden Hilfeleistungslöschfahrzeugen handelt es sich um Einsatzfahrzeuge, die aufgrund ihrer Beladung zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung eingesetzt werden können.

„Durch die Beschaffung von drei Fahrzeugen mit baugleicher Ausführung und Beladung kann eine im Bedarfsfall erforderliche Umstationierung ohne Einweisung des betroffenen Personals erfolgen“, erklärt der Bürgermeister. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen beabsichtige das Fachamt nunmehr nicht wie geplant nur eins in diesem und zwei Anfang nächsten Jahres, sondern gleich drei Hilfeleistungslöschfahrzeuge europaweit auszuschreiben.

„Bei dieser Vorgehensweise ist davon auszugehen, dass ein günstigerer Preis erwirtschaftet und Folgekosten wie Ausbildung, Schulung, Unterhalt, Materialvorhaltung deutlich geringer gehalten werden, wenn diese drei Fahrzeuge von einem Hersteller geliefert werden“, so Tim Grüttemeier weiter. Die Fahrzeuge können Anfang 2018 bereitstehen. Eine Voraussetzung ist, dass der Stadtrat die Finanzen dafür freigibt.

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