Stolberg - Mehr Musik für Stolbergs Jugend

Mehr Musik für Stolbergs Jugend

Von: Nicola Gottfroh
Letzte Aktualisierung:
Große Pläne für die Stolber
Große Pläne für die Stolberger Musikszene haben André Schroeder und Michael Gras. Foto: N. Gottfroh

Stolberg. André Schroeder ist 16 Jahre alt. Und wie so viele andere Jungen und Mädchen in seinem Alter liebt er die Musik - ganz besonders Rockmusik.

Die Wände seines Jugendzimmers im Haus seiner Eltern sind tapeziert mit Konzertplakaten verschiedener Rockbands. Doch eines stört den jungen Mann zunehmend: „Es nervt, wenn man ständig in eine der umliegenden Städte fahren muss, nur um Live-Musik, die den Geschmack der Jugend trifft, zu hören”, sagt der Schüler des Goethe-Gymnasiums.

Darum will der 16-Jährige gemeinsam mit seinem Kumpel und Schulkameraden Michael Gras (18) und einer zehnköpfigen Gruppe Jugendlicher selbst zum Eventmananger werden.

„Reviving of independent Sound by everyone”, kurz „Rise”, nennt sich die Veranstaltergruppe, die Stolberg künftig musikalischer machen möchte, indem sie jungen Bands in Stolberg eine Plattform bietet.

„Es ist in unserem Interesse, dass Stolberg für Jugendliche musikalisch mehr zu bieten hat. Und wir haben festgestellt, dass man nicht nur fordern kann, sondern selbst aktiv werden muss”, sagt André Schroeder.

„Wir wollen den Musiker, die es geschafft haben und denen, die es noch schaffen wollen, eine Plattform bieten”, erklärt Michael Gras ihre Idee. Und auch wenn die beiden jungen Männer selbst Rockmusik hören, sollen die von Rise organisierten Konzerte alle jungen Menschen ansprechen und deshalb für jeden Musikgeschmack etwas bieten.

Langer Weg

Dass der Weg von der Idee einer Konzertreihe und dem Moment, in dem die Musiker auf der Bühne stehen ein langer ist, das haben die jungen Männer inzwischen erkannt.

„Wir arbeiten auf Hochtouren auf unseren ersten Event hin, der - wenn alles läuft wie erhofft - im Sommer stattfinden wird. Aber es gehört viel mehr dazu, als einfach eine Bühne und Bands zu suchen. Es ist auch viel Organisatorisches zu erledigen, etwa für die Schutzmaßnahmen und Security sorgen. Und auch die Gema darf man nicht vergessen”, sagt Schroeder. Und gerade weil es so viel zu bedenken gibt, hat sich „Rise” Unterstützung beim Jugendparlament der Stadt Stolberg geholt. „Das hat schon einige Events organisiert und besitzt das Know-how”, erklärt Michael Gras.

Neben dem Know-how sind auch noch Sponsoren gefragt. „Daran die finanziellen Unterstützer ins Boot zu holen arbeiten wir gerade”, so Schroeder. Derzeit besitzt die Jugendgruppe Rise ein gutes Dutzend Mitglieder. „Wir freuen uns aber über jede Verstärkung”, sagt Michael Gras. Wer mehr über das Veranstaltungsteam erfahren oder der Gruppe helfen möchte, kann sich auf Facebook unter http://www.facebook.com/RISE.Stolberg in Verbindung setzen.
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