Mehr Betreuungsplätze und neue Kitas

Von: lbe
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Stolberg. Der Kinder- und Jugendausschuss (KJA) tagt am heutigen Donnerstag zum ersten Mal unter neuem Namen. Denn bereits Anfang Dezember des vergangenen Jahres wurde die Umbenennung von Jugendhilfeausschuss in Kinder- und Jugendausschuss beschlossen.

Thema werden laut Vorlage unter anderem die Anmeldezahlen für das Kita-Jahr 2016/2017 sein, da die Stadt Stolberg dem Land NRW die entsprechenden Gruppenformen und Betreuungszeiten (Stand Februar) bis zum 15. März melden muss.

Insgesamt müssen dem Land nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen daher 1793 Plätze zur finanziellen Unterstützung gemeldet werden. Davon sind 1449 Plätze für Kinder in der Altersgruppe drei bis sechs Jahre vorgesehen. Darüber hinaus stehen 344 U3-Plätze zur Verfügung, weitere 144 Plätze stehen im Bereich der gesetzlichen Kindertagespflege bereit. Von den insgesamt 1793 sind 76 Plätze für Kinder mit besonderem Förderbedarf vorgesehen.

Konkret bedeutet das für das kommende Kindergartenjahr, dass auf der Grundlage der ans Land gemeldeten Betreuungsplätze bei Kinderpauschalen in einer Gesamthöhe von rund 13,5 Millionen Euro mit einem Landesanteil von etwa 4,5 Millionen Euro sowie einem weiteren U3-Zuschuss in Höhe von 680000 Euro zu rechnen ist.

Werden die Anteile der freien Träger, Mietkosten, die Einnahmen der Elternbeiträge und die Erstattungen des Landes für das beitragsfreie Kita-Jahr mit einberechnet, muss die Stadt Stolberg mit Gesamtkosten von rund 6,44 Millionen Euro rechnen. Im Vorjahr waren es etwa 6,41 Millionen Euro.

Ein weiteres Thema wird der Ausbau der Betreuungsplätze sein. Der prognostizierte Flüchtlingsstrom wird auch Auswirkungen auf die Plätze in Kitas haben. Die Stadt rechnet damit, dass rund 70 bis 80 Kinder pro Jahrgang mehr zu betreuen sein werden.

Die Betreuung soll zudem möglichst wohnortnah erfolgen. Zudem wird es in Breinig und Donnerberg Neubaugebiete geben, durch die ebenfalls mit mehr Kindern zu rechnen ist. Ein Ausbau der Betreuungsplätze ist demnach unabdingbar.

Im Gespräch sind beispielsweise der Ausbau der Kita Foxiusstraße, der Neubau einer viergruppigen Kita (möglicherweise an der Spinnereistraße) und zudem der Neubau einer dreigruppigen Kita im neuen Bebauungsgebiet Donnerberg.

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