Mehr Ausbildungsstellen in Stolberg

Von: ng
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Richard Graf, Helmut Drummen,
Richard Graf, Helmut Drummen, Thomas Schellhoff, Birgit Jung und Heinz Gehlen stellten im Bethlehem Krankenhaus die Jahresbilanz des Ausbildungsmarktes vor. Foto: N. Gottfroh

Stolberg. Einer der größten Ausbildungsbetriebe in der Region ist das Stolberger Bethlehem-Gesundheitszentrum. Von den rund 900 Mitarbeitern befinden sich 114 derzeit in einer Ausbildung am Haus.

An den sieben Kliniken des Hauses erlernen 84 junge Männer und Frauen den Beruf des Gesundheits- und Krankenpflegers bzw. des Kinderkrankenpflegers oder der Kinderkrankenpflegerin. 21 Schüler besuchen die hauseigene Physiotherapieschule, sechs Azubis lassen sich zur Kauffrau und zum Kaufmann im Gesundheitswesen ausbilden und drei lernen den Beruf des medizinischen Fachangestellten.

Kein Wunder also, dass in diesem Ausbildungszentrum jetzt die Vertreter der Agentur für Arbeit, der Industrie- und Handelskammer (IHK) und der Handwerkskammer (HWK) zusammenkamen, um die Jahresbilanz des Ausbildungsmarktes vorzustellen.

Und die fällt durchaus positiv aus - nicht nur in der Städteregion, Geilenkirchen und Heinsberg, sondern auch in die Kupferstadt selbst. Denn nicht nur im Bethlehem-Gesundheitszentrum starten junge Schulabgänger mit einer Ausbildung den Weg in ihre berufliche Zukunft, auch in anderen Betrieben sieht der Ausbildungsmarkt für Schulabgänger doch rosig aus.

Zwar gab es bei den gemeldeten Bewerbern sogar einen Anstieg um rund 7,5 Prozent in der Kupferstadt, aber auch die Zahl der gemeldeten Ausbildungsstellen stieg um 20, 7 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr.

„Das liegt auch daran, dass bei den Betrieben der demographische Wandel angekommen ist”, erklärt Birgit Jung, Geschäftsführerin Operativ der Agentur für Arbeit Aachen, die wie Heinz Gehlen, Geschäftsführung der IHK Aachen, und Richard Graf, stellvertretender Dezernent für den Bereich Berufsbildung der Handwerkskammer Aachen, durchaus zufrieden war mit der Jahresbilanz des Ausbildungsmarktes 2010/2011.
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