Stolberg - Mehr als jeder Zehnte ohne Job

Mehr als jeder Zehnte ohne Job

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Stolberg. Die Arbeitslosigkeit hat sich von April auf Mai geringfügig um zwei auf 3243 Personen verringert. Das waren 217 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Mai 11 Prozent. Vor einem Jahr waren es 10,4 Prozent.

Dabei meldeten sich 464 Personen (neu oder erneut) arbeitslos, 87 weniger als vor einem Jahr, und gleichzeitig beendeten 456 Personen ihre Arbeitslosigkeit (-74). Seit Jahresbeginn gab es insgesamt 2571 Arbeitslosmeldungen, das ist ein Minus von 81 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dem gegenüber stehen 2357 Abmeldungen von Arbeitslosen (-131).

Der Bestand an Arbeitsstellen ist im Mai um zwei Stellen auf 223 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 74 Arbeitsstellen mehr. Arbeitgeber meldeten im Mai 55 neue Arbeitsstellen, eine mehr als vor einem Jahr. Seit Januar gingen 313 Arbeitsstellen ein, gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Zuwachs von 53.

Auch im Gesamtbezirk der Aachen-Dürener Arbeitsagentur sank im Mai die Arbeitslosigkeit weiter. Sie liegt aktuell um knapp 600 Personen (-572) unter dem Niveau des Vormonats. Seit Ende Januar ist die Arbeitslosigkeit kontinuierlich um 1440 Personen zurückgegangen.

Ende Mai sind 45813 Menschen im Agenturbezirk Aachen-Düren arbeitslos und damit nahezu gleich viele Menschen wie auch im Mai 2013 (+23 Personen beziehungsweise +0,1 Prozent).

Weniger Entlassungen

„Auch im Mai zeigt sich der regionale Arbeitsmarkt sehr aufnahmefähig. Die Zahl der Menschen, die eine Arbeitsstelle auf dem ersten Arbeitsmarkt antreten konnten, hat mit 2560 Personen gegenüber dem Vormonat erneut zugenommen. Gegenüber April wurden zudem deutlich weniger Beschäftigungsverhältnisse beendet“, sagt Gabriele Hilger, Leiterin der Arbeitsagentur Aachen-Düren.

„Der Arbeitsmarkt zeigt sich allerdings zunehmend von zwei Seiten: Auf der einen sind die qualifizierten Fachkräfte, die es leichter haben, in Beschäftigung zu kommen, auf der anderen Seite sind Menschen ohne oder mit nur geringer Qualifikation, für die es immer schwerer wird, eine adäquate Beschäftigung zu finden“, so Hilger weiter.

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