Markus Kessler verlässt die Dalli-Gruppe

Von: Jürgen Lange
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Geschäftsführer Markus Kessler, hier auf dem Weg zu einer Belegschaftsversammlung im November 2012, verlässt die Dalli-Gruppe auf eigenen Wunsch. Foto: J. Lange

Stolberg. Mit dieser Nachricht hat an dem ersten sonnigen Tag nach düsterer Regenperiode in Stolberg kaum einer gerechnet: Markus Kessler (53) verlässt die Dalli-Gruppe auf eigenen Wunsch.

Seit 2009 führte der Geschäftsführer Seite an Seite mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Dr. Hermann Wirtz die Geschicke des Waschmittelproduzenten, nachdem er bereits seit 2006 als Mitarbeiter aus den eigenen Reihe für das Controlling des Familienunternehmens verantwortlich zeichnete. Als 2010 Ulrich Grieshaber sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Unternehmensleitung zurückzog, übernahmen Dr. Wirtz und Kessler seine Aufgabenbereiche.

Bis Ende diesen Monats wird Markus Kessler „seine Geschäfte an die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Dieter Baur (44) und Dipl.-Ing. Asmus Wolff (46) übergeben, so dass die Kontinuität im Geschäftsbetrieb sicher gestellt ist“, heißt es in einer Pressemitteilung der Dalli-Gruppe. Kessler und die Gesellschaft haben sich demnach darauf geeinigt, den bestehenden Geschäftsführeranstellungsvertrag über die bestehende Laufzeit hinaus nicht zu verlängern. „Markus Kessler hat darum gebeten, vorzeitig von seinen Aufgaben entbunden zu werden. Diesem Wunsch wurde von Seiten der Gesellschaft entsprochen“. Davon unabhängig werde er dem Traditionsunternehmen bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit beratend und für Sonderaufgaben zur Verfügung stehen.

„Mit Herrn Kessler verlässt uns ein Mann, der dem Unternehmen über viele Jahre in verschiedenen Funktionen gedient hat und der sich, gerade in seiner Zeit als Geschäftsführer seit 2009, mit großem Einsatz für seine Ziele engagiert hat. Wir werden uns im gegenseitigen Respekt, einvernehmlich von Herrn Kessler verabschieden“, würdigt Hans-Reinhard Abels als Vorsitzender des Beirats den Einsatz des scheidenden Geschäftsführers.

Der Schwabe Kessler, der in München lebt, hatte gemeinsam mit Dr. Wirtz den Waschmittelproduzenten aus einer schweren Krise zurück in die Gewinnsituation geführt. Heute blickt das wieder prosperierende Stolberger Unternehmen in eine Zukunft mit eine steigender Umsatzentwicklung. Zuletzt hatte das Unternehmen 2012 im österreichischen Warth und im vergangenen Jahr im rumänischen Timioara Produktionsstätten übernommen.

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