Stolberg-Büsbach - Marienheim-Umbau geht zügig voran

Marienheim-Umbau geht zügig voran

Von: Katharina Menne
Letzte Aktualisierung:
12775965.jpg
Außenterrasse, Balkone und neuer Eingangsbereich: Der zweite Bauabschnitt ist das Herzstück des neuen und umgebauten Marienheims. Foto: Katharina Menne

Stolberg-Büsbach. „Hier stehen wir gerade in der neuen Eingangshalle“, sagt Ewald Heup und breitet die Arme einladend aus. Der Leiter des Büsbacher Marienheims freut sich, dass die Umbauarbeiten zügig voranschreiten. Der erste Bauabschnitt an der Bischofstraße ist bereits bezogen, im zweiten Bauabschnitt steht der Rohbau, sodass dort vergangene Woche die Innenausbauarbeiten begonnen haben.

Rund acht Millionen Euro investiert die Katholische Stiftung Marienhospital als Eigentümerin in die grundlegende Sanierung der Senioreneinrichtung. Sechs Millionen Euro werden über die Jahre durch den Landschaftsverband refinanziert. Zwei Millionen Euro bringt die Stiftung aus eigener Tasche ein. Nach dem Umbau werden 76 Pflegeplätze und neun betreute Wohneinheiten zur Verfügung stehen.

Der zweite Bauabschnitt sei gewissermaßen das Herzstück des Hauses, sagt Heup. Hier entsteht neben dem neuen Eingangsbereich eine großzügige, helle Cafeteria mit Glasfassade, ein Aufenthaltsbereich für die Bewohner, eine große Außenterrasse und Balkone auf jeder Etage. Außerdem werden hier zukünftig alle Funktionsräume, von Hausmeisterloge, über Küche und Lagerräume, zu finden sein. Es ist die Verbindung zwischen Altbau und Neubau.

Im Altbauteil werden parallel dazu erste Abrissarbeiten durchgeführt. Die alten Bewohnerbäder werden entfernt und ersetzt durch rollstuhlgerechte, moderne Nasszellen. Außerdem werden erste vorbereitende Elektroinstallationsarbeiten durchgeführt. „Eigentlich bleiben nur die Wände stehen. Der Altbau wird in der nächsten Zeit komplett entkernt und auf Vordermann gebracht“, sagt Heup.

Weihnachtsfeier in neuer Caféteria

Der Zeitplan für die Sanierungsarbeiten ist fest gesteckt. „Wir hoffen, dass wir die Weihnachtsfeier schon in der neuen Cafeteria feiern können“, sagt Heup. Denn aktuell fehle der Senioreneinrichtung vor allem ein ausreichend großer Versammlungsraum. Für größere Veranstaltungen müssen sie die Aula der benachbarten Grundschule oder das Bürgerhaus anfragen. Aber das Verhältnis zwischen den Einrichtungen sei sehr gut. „Sowohl die Grundschule Bischofstraße als auch die Interessengemeinschaft Büsbach unterstützen uns, wo sie nur können“, sagt Heup.

Dadurch sei auch ein reger Austausch mit der Grundschule entstanden, worüber Heup besonders froh ist. Die Bewohner des Marienheims würden regelmäßig zu Veranstaltungen eingeladen – von Theateraufführungen über Schulfeste –, worüber sie sich immer sehr freuen. „Die Begegnung zwischen Kindern und Senioren ist ein wichtiges Konzept unseres Hauses“, sagt er.

Die aktuell größte Einschränkung sei die geringe Aufenthaltsfläche im Marienheim. „Im Moment müssen zwei Einzelzimmer mit Verbindungstür als Aufenthalts- und Speisezimmer dienen“, sagt er. Deshalb freue es ihn besonders, dass der Garten bereits fertig gestellt werden konnte und pünktlich zu den wärmeren Tagen nutzbar ist. Seit Anfang Juli hoppeln dort zwei Kaninchen durch ein großes Gehege. „Die beiden tun den Bewohnern unheimlich gut. Der Umgang mit ihnen hat für die Senioren auch etwas Heilendes und Beruhigendes“, sagt Heup.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert