Mahnwache gegen Hass und Rassismus

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Kerzen werden entzündet: Für Montag lädt das Bündnis gegen Radikalismus zu einer Mahnwache vor dem Haus Steinweg 78 ein. Foto: J. Lange

Stolberg. In der Nacht zum 10. November 1938 brannten in ganz Deutschland die Synagogen, wurden jüdische Wohnungen und Geschäfte zertrümmert, über 90 Mitbürger durch Schlägertrupps von SS und SA getötet. Unzählige Menschen jüdischen Glaubens wurden zudem schwer verletzt oder interniert. Es war der Auftakt zu einem beispiellosen Genozid, der von deutschem Boden ausging.

Das Stolberger Bündnis gegen Radikalismus erinnert an die schrecklichen Ereignisse von vor 77 Jahren und möchte gleichzeitig ein Zeichen setzen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Volksverhetzung: Alle Bürger sind eingeladen zur Mahnwache am kommenden Montag, 9. November, um 19 Uhr vor dem Haus Steinweg 78.

Es werden Kerzen entzündet für die Opfer des Nazi-Regimes und für alle Menschen, die wegen Krieg und Vertreibung auf der Flucht sind. Ein Augenmerk der kurzen Redebeiträge liegt auf der gegenwärtigen Flüchtlingssituation und der wachsenden Zahl an Krisengebieten auf der Welt. Vize-Bürgermeister Patrick Haas spricht als Vertreter der Stadt.

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