Stolberg - Mahnende und kritische Worte beim Stolberger Neujahrsempfang

Mahnende und kritische Worte beim Stolberger Neujahrsempfang

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Stolberg profitiere als „eine Stadt im Aufschwung“ von der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland, sagte Tim Grüttemeier beim Neujahrsempfang. Foto: Lange

Stolberg. Stolberg profitiere als „eine Stadt im Aufschwung“ von der guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland, sagte am Mittwochabend Tim Grüttemeier beim Neujahrsempfang. Dennoch hätten viele Menschen das Gefühl, dass etwas grundlegend falsch laufe in der Gesellschaft, so der Bürgermeister weiter. Sorgen bereite der Zuspruch zu neuen radikalen Bewegungen und eine zunehmende Hysterie in sozialen Netzwerken.

Besorgniserregend sei die Hemmschwelle, verfassungsfeindliche Beiträge zu veröffentlichen und gegen andere zu hetzen. Und unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit würden abweichende Positionen unterdrückt und offensichtliche Falschmeldungen als Wahrheit dargestellt.

Grüttemeier weiter: „Wir Demokraten, ganz gleich welcher Couleur müssen uns entgegenstellen und unterstreichen, dass sie nicht Sprecher einer schweigenden Mehrheit sind, sondern im Gegenteil lediglich Vertreter einer unerträglich lauten Minderheit.“

In der Folge ging es beim Neujahrsempfang zudem um Chancen und Risiken der Veränderungen im Alltag durch zunehmende Digitalisierung mit einer von unserer Redakteurin Laura Beemelmanns moderierten Gesprächsrunde mit Professor Dr. Stefanie Paluch vom Lehrstuhl für Dienstleistungs- und Technologiemarketing an der RWTH.

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