Männerballett bietet eine schwungvolle Parodie

Von: dö
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Volles Haus im Franziskuskeller: Gern gesehener Gast war auch diesmal wieder die „Hausgesellschaft“ De Mölle. In der Bildmitte die Präsidenten Manfred Eßmajor und Arndt Vroomen. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Velau. In der Kirchengemeinde St. Franziskus weiß man Karneval zu feiern. Und das schon seit mehr als 19 Jahren. Bereits zum 20. Mal veranstaltete die in der Velau gelegene katholische Gemeinde jetzt ihren karnevalistischen Frühschoppen.

Durch das Programm der kurzweiligen, vierstündigen Veranstaltung im Untergeschoss der Velauer Kirche - auch Franziskuskeller genannt - führte als Sitzungspräsident Arndt Vroomen. Er bedachte die zahlreichen Programmpunkte mit humorvollen Worten und reicherte die Darstellungen und Auftritte mit Hintergrundinformationen an.

Höhepunkt des kurzweiligen Nachmittags war der Auftritt des „Männerballetts“. Das aus Achim und Stefan Bettendorf, Lutz Claer, Werner Arnd, Benny Henke, Gregor Förster, Michael Schulden und Willi Kirchhoff bestehende „Eigengewächs“ bot in Frauenkleidern eine schwungvolle Parodie, bei der bekannte und weniger bekannte Schlager- und Filmstars durch den Kakao gezogen wurden. Für die Musik waren De Rebelle, De Kramba-Männcher und das Duo „Shanice & Erwin“ verantwortlich. Sie sorgten für eine abwechslungsreiche musikalische Gestaltung und heizten den rund 100 bunt kostümierten Besuchern mit Karnevalsmelodien und aktuellen Hits tüchtig ein.

Bestandteil des Programms waren auch die Darbietungen der Karnevalsgesellschaften, die ausnahmslos ihre Tanzgarden und ihre Mariechen mitgebracht hatten. So präsentierte sich auf der kleinen, imaginären Bühne auch die KG Mölle, die neben den Echten Frönden und den Kupferstädter Kameraden zu der „Hausgesellschaft“ der karnevalistischen Franziskus-Gemeinde gehören.

Auch auf Prinzenbesuch brauchte man diesmal nicht zu verzichten. So gaben sich im Franziskuskeller mit Nobbi I. (Seidel) aus Zweifall und dem Stolberger Prinzen Axel I. (Wirthmüller) gleich zwei Tollitäten die Klinke in die Hand.

Dazu gehörte auch, dass beide Tollitäten ihren jeweiligen Hofstaat mitgebracht hatten und mit ihnen gemeinsam ein temperamentvolles Medley boten.

Desweiteren zeigte die Gruppe „Männer 09“ eine Kostprobe ihres Könnens. Das Männerballett begeisterte das Publikum mit Akrobatik, Situationskomik und Parodie. Für alle Protagonisten gab es Orden.

Denn auch diesmal hat die närrische Kirchengemeinde einen eigenen Orden aufgelegt: Das Motiv zeigt einen Clown, dessen Trommel mit dem Spruch: „Nun erst recht: Jetzt weed op de Trumm jekloppt“ beschriftet ist. Außerdem ist die Franziskus-Kirche zu sehen, die die Aufschrift „Session 2017“ trägt.

Überreicht wurden die Orden von Gloria Frohnrath, die von Vroomen unterstützt wurde. Kulinarisch ließ sich die Franziskus-Gemeinde auch nicht „lumpen“. Denn die vom „Helferkreis“ selbst zubereitete Erbsensuppe war ein Renner.

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