Mädchensitzung: Furioses Finale mit jeckem „Doppelaxel“

Von: Dirk Müller
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Voller Saal und viel Bewegung: Das Publikum der Mädchensitzung feiert schon den ersten Auftritt des Stolberger Prinzen frenetisch bei bester Stimmung im Saal. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Beim Eiskunstlaufen gilt der Doppelaxel als Königssprung – im Stolberger Karneval wird der Doppelaxel in die Geschichte der Prinzenauftritte eingehen. Der Stolberger Karnevalsprinz Axel I. (Wirthmüller) hat bei der ausverkauften Mädchensitzung der Ehrenhut der Ersten Großen KG ein wahres Stimmungsfeuerwerk entfacht und den Saal von „Angie‘s Bistro“ zum Beben gebracht.

 Zum Thema Mallorca gestaltete die Stolberger Tollität mit ihrem Hofstaat ein furioses Finale der äußerst ansprechenden Mädchensitzung. Während der Hofstaat Sänger wie Mickie Krause, Ikke Hüftgold oder DJ Düse auf die Bühne brachte, fungierte Prinz Axel I. standesgemäß als „König von Mallorca“.

Die Damen im Saal tobten vor Begeisterung, die noch gesteigert wurde, als der Doppelaxel die weiblichen Jecken überraschte: Denn der Sänger Axel Fischer wurde nicht aus den Reihen des Hofstaats dargestellt, sondern war von Axel I. eigens aus Mallorca eingeflogen worden. Es gab kein Halten mehr, als Axel Fischer seinen bekannten Hit „Amsterdam“ live gemeinsam mit Axel I. schmetterte. Dieser jecke Doppelaxel machte Furore.

Das grandiose Finale machte der Mädchensitzung, die mit 2x11 Jahren ein närrisches Jubiläum feierte, alle Ehre und war sicherlich der Höhepunkt des rauschenden Abends. Was Einiges heißen wollte, denn Ex-Prinz, Stadtheld und Oberehrenhut Holger „Holli“ Schulz führte durch ein Programm voller Highlights. Die Trompetenbläser Donnerberg hatten unter der Leitung von Rolf Brück ein leichtes Spiel, das Eis zu brechen, weil die „Mädcher op jück“ von Anfang an bei bester Stimmung feierten. Dementsprechend wurde Axel I. schon bei seinem ersten Auftritt des Abends frenetisch bejubelt.

Mit der Prinzengarde der Ersten Großen, dem illustren Hofstaat und eigener Tanzflotte zeigte die Tollität zunächst ihr „konventionelles“ Sessionsprogramm unter dem Motto „jeck op Deck“, sang Prinzenlied und Medley. Zu Ehren von Axel I. und zur Freude des Publikums wackelte die Erste Große mit „dat Föttche“, präsentierte ihre Tanzgarde sowie Mariechen Eva Schulz und ließ auch die Herren der Prinzengarde tanzen. Doch bei den die Tanzbeine schwingenden Gardisten der Ersten Großen blieb es nicht, weil auch drei andere Herren die Damen im Saal von „Angie‘s Bistro“ bestens unterhielten.

Jenes Trifolium des erst 2016 gegründeten Rot-gelbe Funken Artillerie Corps eroberte die Herzen der Mädchen im Sturm: Mit ihrem Fahnenträger Robert Walz, Pressesprecher der Kupferstadt, und Kommandantin Sabrina Overtus, Ex-Mariechen der Ersten Großen, marschierten Bürgermeister Tim Grüttemeier und die beiden Beigeordneten Robert Voigtsberger und Tobias Röhm unter tosendem Applaus in den Saal, und das Trifolium der Verwaltungsspitze glänzte auf der Bühne mit tänzerischem Talent und origineller Choreografie.

Und die Ehrenhut der Ersten Großen präsentierte den Mädchen neben dem Doppelaxel und der tanzenden Verwaltungsspitze noch weitere Überraschungen. Zum Beispiel den Oecher Prinzen Thomas III. (Jäschke), der mit der Aachener Prinzengarde spontan vorbeischaute und für viel Stimmung sorgte.

Ebenfalls aus Aachen angereist, steuerte die Gruppe „Friends of Fantasy“ der KG Horbacher Freunde einen attraktiven Showtanz zur Mädchensitzung bei. Auch musikalisch war die Veranstaltung auf hohem Niveau, wozu auch drei „junge Wilde“ der Ehrenhut beitrugen. Felix Wirthmüller, Jan Ostlender und Hannes Alt griffen zu den Mikrofonen, und die drei Ehrenhüter heizten den Damen im Saal gehörig ein.

Als Garanten für feinste närrische Partylaune erwiesen sich einmal mehr „De Rebelle“. Die versierte Band holte zudem Holli Schulz zur Unterstützung auf die Bühne, und der Oberehrenhut sang mit „De Rebelle“ den Song „Es geht mir gut“ von Marius Müller-Westernhagen – ein weiterer Stimmungshöhepunkt. Hervorragend kam auch die junge Kölsche Band „Lupo“ an, die unter anderem mit ihrem Sessionshit „Jespenster“ die „Mädcher op jück“ in Wallung brachte.

Das Fazit der jecken Karnevalsveranstaltung kann nur eindeutig ausfallen: Die Darbietungen und die Stimmung im Saal waren durchgängig auf Topniveau, und die 22. Mädchensitzung der Ehrenhut der Ersten Großen hat Maßstäbe gesetzt.

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