Made in Stolberg: Seit 13 Jahren erfolgreich im „Großraum Stolberg“

Von: Dirk Müller
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Die Geschäftsführer Peter Krott (links) und Ralf Heuter planen und koordinieren Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau seit der Unternehmensgründung an der Cockerillstraße. Foto: D. Müller
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Dipl.-Ing. Lars Zeppenfeld fertigt in der Werkhalle des Unternehmens individuelle Maschinenteile an.

Stolberg. Für Peter Krott und Ralf Heuter ist die „13“ keine Unglückszahl. Die beiden sind die Geschäftsführer der Krott und Heuter GmbH, die Dienstleistungen im Bereich Maschinenbau anbietet und vor 13 Jahren in Stolberg gegründet wurde.

„Der Standort Stolberg bietet sich nach wie vor für uns an, da wir hauptsächlich für Unternehmen in der Region, also quasi im Großraum Stolberg, tätig sind“, beschreibt Krott. „Wir haben eine Reaktionszeit von maximal 30 Minuten. Spätestens dann können wir beim Kunden vor Ort sein. Diesen Service wissen die Kunden zu schätzen; er ist für uns durchaus ein wichtiger Wettbewerbsvorteil.“

Zu den Dienstleistungen der Firma zählen Auf-, Ab- und Umbau von Produktionsanlagen, Reparatur und Wartung von Sondermaschinen, Hydraulikanlagen und Werkzeugmaschinen. Die Krott und Heuter GmbH entwickelt und baut Vorrichtungen und Maschinen nach Kundenwunsch aber auch selbst. „Dann arbeiten wir mit Lieferanten zusammen, und auch in dieser Hinsicht ist Stolberg für uns der optimale Standort. Die Zulieferer sind ebenfalls im nahen Umkreis angesiedelt, du das bedeutet kurze Wege, einen Zeitvorteil und die persönliche Bindung zum Lieferanten, die von großem Wert ist“, erklärt Heuter.

Etwa bei dem jüngsten „Coup“ von Krott und Heuter: Die Firma konstruierte und baute einen innovativen Kegelstauchautomat, der je nach Durchmesser 800 bis zu 1000 so genannte Auswerferstifte produziert, die wiederum in zahlreichen anderen Maschinen beziehungsweise industriellen Produktionslinien benötigt werden.

Gute Vernetzung im DLZ

Der Kegelstauchautomat ist frei programmierbar, und das Besondere an der „Maschine made in Stolberg“ ist, dass sie völlig ohne Hydraulik arbeitet, stattdessen nur mit Elektrik und Pneumatik betrieben wird.

Seit der Firmengründung von Krott und Heuter ist der mittelständische Betrieb im Dienstleistungszentrum (DLZ) an der Cockerillstraße in Münsterbusch ansässig. „Zunächst weil die Kombination aus Werkhalle und Büroräumen für uns ideal war“, sagt Krott. Heuter führt aus, dass der Firmensitz im DLZ sich aber bald auch aus anderen Gründen bewährt habe: „Die Vernetzung mit anderen Unternehmen im DLZ und in der Nähe ist gut. Wir tauschen uns aus und helfen uns aus.“ „Wir fertigen mal eine Zeichnung für einen befreundeten Betrieb an oder leihen uns kurzfristig einen Stapler bei einem Nachbarn“, nennt Krott praktische Beispiele.

Industrie gleich Wirtschaftskraft

Die gesamtwirtschaftliche Situation in Stolberg und der Region sieht Krott im Vergleich zu anderen Gegenden noch relativ gut und blickt daher auch positiv in die Zukunft. „In unserer Region gibt es noch genug Industrie und damit auch Wirtschaftskraft. Andere Landstriche leiden da schon eher darunter, dass es Arbeitsplätze beinahe nur noch im Niedriglohnsegment gibt.“

Industrie ist auch für Birgit Baucke ein Stichwort. Die Geschäftsführerin des Dienstleistungszentrums plädiert für eine Erweiterung des DLZ um weitere Werkshallen mit integrierten Büroflächen. „Die bisherige Bilanz spricht für sich“, erläutert Baucke, dass „die drei bereits existierenden Hallen nicht einmal leer standen.“

Weitere Hallen könnten sogar noch attraktiver für Unternehmen werden, weil die Erfahrungen der bereits angesiedelten Firmen in die Planung einfließen können. „Zum Beispiel können Vorrichtungen für Hebekräne vor dem Bau bereits eingeplant werden.“

Mehr Hallen würde eine größere Auslastung und damit eine höhere Wirtschaftlichkeit für die DLZ GmbH bedeuten, deren mehrheitliche Gesellschafterin die Stadt Stolberg ist. Denn Baucke verspricht sich auch einen Synergie-Effekt: „Weitere Hallen-Büro-Kombinationen lassen sich sicher sehr gut vermarkten und dann auch dauerhaft mehr der bereits bestehenden Büroflächen im DLZ.“

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