Stolberg - Leoni Kerpen: Wieder über 600 Mitarbeiter

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Leoni Kerpen: Wieder über 600 Mitarbeiter

Von: tol
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Stolberg. Die Konzernergebnisse sind äußerst positiv, und das schlägt sich auch in Stolberg nieder: Halb so viele Stellen, wie die Leoni Kerpen GmbH in der Krise abbaute, sind wieder hinzugekommen: Die Stolberger Stammmannschaft besteht nun aus rund 590 Mitarbeitern.

Mit Leiharbeitern zählt die Niederlassung 620 bis 630 - ein „Level, das man eigentlich sicher halten können müsste”, meint Geschäftsführer Wolfgang Schuh. Die positiven Konzernergebnisse gäben Stolberg natürlich auch „mehr Möglichkeiten, sein Wachstum einfacher zu finanzieren”.

Von der einadrigen Fahrzeugleitung bis zum kompletten Bordnetzsystem reicht die Produktpalette des Leoni-Konzerns. Als weltweit tätiger Entwickler und Hersteller von Kabeln und Verkabelungssystemen erzielte die börsennotierte Leoni-Gruppe mit ihren 59.000 Mitarbeitern in 33 Ländern im vergangenen Jahr einen Konzernumsatz von 2,96 Milliarden Euro. Die Prognose für das laufende Jahr liest sich noch besser: Man rechnet mit einem Konzernumsatz von 3,6 Milliarden Euro.

Im September 2011 meldete Leoni nun dank hoher Nachfrage aus Automobil- und Investitionsgüterindustrie den höchsten Einzelmonatsumsatz der Firmengeschichte. Der Quartalsumsatz lag mit 913,1 Millionen Euro 27 Prozent über dem im Vorjahresquartal, und der Gewinn nach Steuern wurde mehr als verdoppelt: 115,1 Millionen Euro gegenüber 47,7 Millionen Euro im Juli, August und September 2010. Die Beschäftigtenzahl überschritt erstmals seit dem Krisenjahr 2009 wieder die 4000er-Marke. In Deutschland wuchs die Belegschaft um 232 Mitarbeiter.

Leonie Kerpen „lebt” allerdings von Gebäudeverkabelungen und Anlagen der petrochemischen Industrie. Und da gibt es laut Schuh einen „knochenharten internationalen Wettbewerb”. Man sei unabhängig von Marktzyklen, aber abhängig von Projektzyklen. Deshalb brauche man hohe Flexibilität. Heißt in Stolberg: Samstagsarbeit und Überstunden.

Die so entstehenden Zeitkontingente würden auf der Grundlage von Betriebsvereinbarungen auch wieder abgebaut.
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