Leoni baut neues Geschäftsfeld auf

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Stolberg/Nürnberg. Der Kabel- und Bordnetzspezialist Leoni, der auch eine Produktionsstätte in Stolberg hat, will in Zukunft spezielle Elektro-Teile für Autos selbst bauen.

Damit entwickle Leoni sich weiter zu einem Systemanbieter für die Automobilindustrie, sagte das MDAX-Unternehmen am Mittwoch in Nürnberg laut Mitteilung.

Zu den Bauteilen, die Leoni in Zukunft produzieren will, zählen Hochstromabsicherungen sowie Sicherungs- und Relaisboxen für die elektrischen Funktionen in Autos und Nutzfahrzeugen. Außerdem gehören Kunststoff-Teile wie Kabelkanäle und Gerätekästen dazu. Zwar biete Leoni diese schon seit vielen Jahren an, habe sie bisher aber selbst angekauft. Zu den ersten Kunden der neuen Produkte, die in Arad (Rumänien) hergestellt werden, zählen Opel, BMW und Mercedes.

2010 könne erstmals ein Umsatz im zweistelligen Millionenbereich erzielt werden, der in den nächsten zwei bis drei Jahren dann jeweils verdoppelt werden solle, sagte Vorstandsmitglied Uwe Lamann. „Das Potenzial für Leoni, Zukaufskomponenten künftig selbst zu fertigen und damit die Wertschöpfung zu erhöhen, liegt derzeit bei bis zu 200 Millionen Euro pro Jahr”.

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