Stolberg - Leihgaben gesucht für die „in memoriam“-Reihe

Leihgaben gesucht für die „in memoriam“-Reihe

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Stolberg. Zum 100. Geburtstag von Karl Fred Dahmen würdigt die „in memoriam-Kunstausstellungsreihe“ den Künstler und seinen Stolberger Künstlerfreund Fritz Martin zum Ende des Jahres mit einer Ausstellung in der Villa Museum Zinkhütter Hof.

Karl Fred Dahmen (Bild oben) wurde 1917 in Stolberg geboren. Er besucht von 1931 bis zur Schließung 1933 die Werkkunstschule in Aachen. Nach einer Lehre als Gebrauchsgraphiker, wird er im Zweiten Weltkrieg Soldat bei der Luftabwehr und gerät in Kriegsgefangenschaft, wo er zeichnet und aquarelliert. Das Kriegsende führt ihn zurück nach Stolberg.

Dahmen bewirbt sich an der Kunstakademie in Düsseldorf, besteht die Aufnahmeprüfung, verlässt die Akademie jedoch wenig später wieder. Der Künstler arbeitet nun als freier Maler und wird Mitbegründer der Neuen Aachener Gruppe zusammen mit Fritz Martin (Bild unten) und Hanns Pastor. 1967 führt ihn eine Professur an die Münchner Kunstakademie; dies ist Anlass für seinen Umzug in das Chiemgau. Dort verbringt er die letzten Jahre seines Lebens.

Fritz Martin, 1909 geboren in Rastatt, begann ab 1948 mit seiner künstlerischen Laufbahn als Autodidakt neben seiner juristischen Arbeit. 1959 folgt die erste Einzelausstellung im Suermondt Museum in Aachen; 1960 erhält er den Preis des Nationalen Olympischen Komitees für ein Radsport-Gemälde anlässlich der Olympiade in Rom. 1995 starb Marin in Stolberg.

Die Organisatoren der Ausstellung, Christa und Karl-Heinz Oedekoven, sind an privaten Leihgaben für die vorgesehene Ausstellungszeit von November bis Dezember 2017 interessiert. Für die „Dahmen-Gemälde- und Objektkunst-Kollektion“ werden lediglich abstrakte Werke gesucht, da seine gegenständlichen Gemälde und Zeichnungen bereits 2014 im Rahmen dieser Ausstellungsreihe präsentiert worden sind.

Angebote bitte an k.oedekoven@t-online.de oder unter der Telefonnummer 02402-5255.

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