Lavasand ist erstmal das Einzige was fliegt

Von: Robert Flader
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Kein Stein in Sicht: Bei der I
Kein Stein in Sicht: Bei der Instandsetzung der Teilkreisregner am Sportplatz Glashütter Weiher schütten Hubert Wunsch (r.) und Sebastian Weber Sand auf, damit die Leitungen nicht beschädigt werden. Foto: R. Flader

Stolberg-Münsterbusch. Vor der Sportanlage des SC Münsterbusch hängt ein Schild, darauf steht: „Betreten auf eigene Gefahr.” Diese Warnung ist im Moment etwas überflüssig, denn die Einzigen, die den Platz betreten, sind Hubert Wunsch und Sebastian Weber.

Seit Montag reparieren die beiden die in die Jahre gekommene Anlage am Schafberg, die in den kommenden zwei Wochen ein neues Gesicht erhalten soll. Die Arbeiten werden 28.000 Euro kosten, etwas weniger als ursprünglich gedacht.

Im Detail geht es darum, dass die Beregnungsanlage erneuert wird, die insgesamt zehn Teilkreisregner sollen angehoben und mit Gelenkstücken ausgestattet werden, so dass sie den Platz in einem Radius von exakt 180 Grad einwandfrei bewässern können. Zwei weitere Mittelregner werden technisch ebenfalls auf den neuesten Stand gebracht. Einmal dabei, wird auch der vor Wochen aufgetretene Wasserrohrbruch lokalisiert.

In den kommenden Tagen sollen schließlich Bodenunebenheiten beglichen, die rund zehn Zentimeter höher liegenden Torräume eingefräst werden. Durch eine neue Rasenertragsschicht soll der Platz wieder bespielbar werden. Konkret werden dafür rund 65 Tonnen Lavasand auf dem Platz verteilt. „Bis Ende des Monats soll die Anlage betriebsbereit sein”, sagt Bernhard Frings vom Tiefbauamt.

Das bedeute aber nicht, dass auf dem Rasen dann wieder der Ball rollen kann. Frings: „Wir werden ihn wohl erst im März oder April für den Spielbetrieb freigeben.” Bis dahin bleibt der Lavasand das Einzige, was über den Platz fliegt.
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