Landesliga-Handballer des Stolberger SV zum Auftakt mit schwerem Spiel

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Die Handballer des Stolberger SV starten in die neue Saison. Die 1. Mannschaft gehört zu den Favoriten der Landesliga. Foto: C.v.d.Stein

Stolberg. Der Saisonbeginn der Stolberger Handballer ist durch die Zugehörigkeit in unterschiedlichen Ligen und Spielklassen in dieser Saison nicht ganz homogen.

Während die Jugend-Mannschaften, allen voran die B Jugend, bereits vor einer Woche mit einem Heimsieg gegen den TV Bergneustadt in der HVM Jugend-Verbandsliga einen verdienten Heimsieg erspielte (24:22), die Damen im Kreispokal-Viertelfinale mit 24:27 in Merkstein den Kürzeren zogen, greifen Herren 1 und Herren 2 erst an diesem Wochenende ins Geschehen ein.

Während das Team Herren 2 in der Kreisklasse unter dem neuen Trainer „Zacki“ Schmitz am unbeliebten Sonntagmorgen bei Alemannia Aachen 1 antreten muss, startet die Mannschaft Herren 1 in der Landesliga an gewohnter Stelle zu gewohnter Zeit um 19.45 Uhr in der Halle Glashütter Weiher gegen den TuS Königsdorf. Nach einer ordentlichen Vorbereitung brennt das Team von Trainer Bernd Schellenbach darauf, endlich wieder um Punkte spielen zu können.

Doch für dieses Duell, dass der SSV in der letzten Saison zweimal deutlich für sich entscheiden konnte, stehen die Vorzeichen diesmal etwas anders. Während der Gastgeber nach den Langzeitausfällen von Florian Sauer und Tim Heister aktuell nur zehn Feldspieler aufbieten kann, von denen sich Simon Müller und Paul Dalladas noch einspielen müssen, hat Gästetrainer Markus van Zuilekom bei der Kaderbenennung die Qual der Wahl.

Zwar hat Königsdorf mit Nico Weber und Luca Housemann seine letztjährigen Topschützen verloren, doch war man in der Lage, schlagkräftigen Ersatz zu gewinnen. Gerade die Neuzugänge Ole Romberg, Nick Eiche, Christoph Rampelt und Niklas Neumann verleihen vor allem der nun offensiver verteidigenen Mannschaft ein neues und körperlich robusteres Gesicht. Im Angriff sind sie darüber hinaus nun schwerer einzuschätzen. Ein kleiner Vorteil der Stolberger könnte die Homogenität darstellen, die das Team vor allem beim EWV-Cup eindrucksvoll unter Beweis stellte.

„Gerade zu Saisonbeginn müssen sich einige Teams noch finden und stabilisieren. Ich hoffe, dass dies auch für Königsdorf gilt. Ich erwarte eine körperlich intensive, emotional aufgeladene und enge Partie zweier Top-Teams der Liga, die wir natürlich mit der lautstarken Unterstützung unserer Fans gewinnen wollen“, beschreibt Schellenbach die Ausgangssituation vor dem richtungsweisenden ersten Saisonspiel.

Der SSV hofft auf eine volle Halle am Glashütter Weiher. Gelingt gegen die Königsdorfer der Sieg, können die Devils den Schub gleich in die nahe Auswärtspartie unter der Woche am 20. SEptember beim Dünnwalder SV mitnehmen. Am folgenden Wochenende kann man sich dann hoffentlich mit einem positiven Punktekonto entspannt die Konkurrenz anschauen.

Ein weiteres Highlight an diesem Samstag stellt mit Sicherheit das zweite Spiel der B-Jugend beim Verbandsligarivalen der Eschweiler SG dar. Anpfiff in Eschweiler ist 17 Uhr.

Mehrere Neuerung begleiten die neue Saison. Die Umstellung auf den elektronischen Spielbericht, die dem Verein zwar hohe Investitionskosten abverlangt, andererseits aber beste Informationsmöglichkeit und höchste Transparenz schafft, sowie das neue Stadionheft des Stolberger SV, das SV Echo. Das „SV Echo“ ist für den Stolberger SV Handball das Bindeglied zwischen Zuschauer, Mannschaften und der gewerblichen Wirtschaft. Das ganze Vorstandsteam, so Ekki Meurers, hat gemeinsam mit Marketingpartner und Sponsoren ein informatives Heft geschaffen, das zukünftig bei Werbepartnern und Heimspielen kostenfrei ausliegt.

Im SV Echo präsentieren sich die Mannschaften, es gibt ständig aktuelle Vorberichte. Dies 14-tägig und in entsprechender Auflage. All dies soll die Grundlage für die Etablierung des Stolberger SV Handball im Kreis der erfolgreichen Vereine im Kreis Aachen-Düren sorgen.

Ein weiteres Highlight wil der SSV dann im Frühjahr 2018 als Ausrichter des bekanntesten Handball -Jugend-Hallen-Turniers im heimischen Raum bieten. Viel Arbeit liegt vor Vorstand, Trainern, Ehrenamtler, den Spielern und Eltern und den Partnern aus der gewerblichen Wirtschaft. Vereint schaut man optimistisch nach vorne.

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