„Erlebnisraum Aachener Revier“: Förderung über 1.231 Millionen Euro

Land gibt 1,2 Millionen Euro für Radtouristikkonzept hinzu

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Stolberg. Regierungspräsidentin Gisela Walsken hat für die geplante Nordroute des radtouristischen Konzeptes „Erlebnisraum Aachener Revier“ einen Zuwendungsbescheid über 1.231 Millionen Euro Städteregionsrat Helmut Etschenberg überreicht.

„Der Ausbau des Tourismus ist ein wichtiger Baustein für die Verbesserung und die Sicherung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Städteregion Aachen“, so die Regierungspräsidentin. bei Übergabe des Bescheides. Die Städteregion Aachen hat ein Konzept zur Entwicklung des Radtourismus erstellt. Es sollen im Rahmen der Pläne eine Nordroute und eine Südroute für die Radtouristen entstehen.

Die hier geförderte radtouristische Erschließung des Nordraumes umfasst das Gebiet der Städte Alsdorf, Baesweiler, Eschweiler, Herzogenrath und Stolberg. Es sind zwei touristische Erlebnisschleifen – die so genannte Haldenroute und die so genannte Energieroute mit einer Länge von 35 KIlometern und 55 Kilometern vorgesehen.

Kernelement der Maßnahme im Nordraum ist ein zu entwickelndes „Erlebniskonzept“, bei dem entlang der Strecke bestimmte Themen aufgegriffen und den Radtouristen in Form von Erlebnisorten zugänglich gemacht werden. Als Leitthemen stehen die Bereiche „Energie“, „Bergbau“, „Industriekultur“ und „Natur“ im Vordergrund. Hieraus lassen sich interessante Geschichten und Wissenswertes zu der Region erzählen, etwa zu der Historie, dem Brauchtum, den Sagen und Mythen, der Flora und Fauna sowie zu den regionalen/lokalen Besonderheiten.

Ausblicke in Tagebau

Die Energieroute verläuft durch ehemaliges Braunkohleabbaugebiet, ermöglicht damit auch Ausblicke in den Tagebau Inden und bindet im Süden die Stadt Stolberg mit der Industriegeschichte sowie ihrer Altstadt mit der sehenswerten Burg an.

Zu den touristischen Ankerpunkten gehören außerdem das Energeticon Alsdorf, die Erlebnisinseln „Blausteinsee“ in Eschweiler und den Erlebnisraum Offermannplatz/Historische Altstadt in Stolberg.

Die Ankerpunkte sowie weitere Raststationen werden mit Schautafeln, Infopunkten, Rast- und Abstellmöglichkeiten ausgestattet. Als Einstiegsportale in die Routen werden die Bahnhöfe in Stolberg, Eschweiler, Herzogenrath und Alsdorf zu sog. Radwanderbahnhöfen mit entsprechenden Leitsystemen und Informationen entwickelt.

Ziel des Landes ist es, mehr Radtouristen in die Region zu holen, Zugleich geht es aber auch darum, mit dieser Förderung eine Verbesserung der wirtschaftlichen Entwicklung in der Region zu erreichen.

Durch zusätzliche Gäste sollen Einkommen und Beschäftigung in den kleinen und mittleren Unternehmen auch in der Stadt Stolberg gesichert und womöglich gesteigert werden.

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