Lächeln benötigt weniger Muskeln als Griesgramgesicht

Von: mlo
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Unser Bild zeigt von links: Torsten Will (Referent), Chris Maier, Marc Siebertz, Michael Saabe, Ingo Wagemann, Georg Braun (alle Aktionsring Handel und Handwerk) Foto: mlo

Stolberg-Büsbach. „Schon allein eine Änderung des Denkens reicht aus, um im Leben erfolgreich zu sein“, so das Fazit des Crashkurses mit dem Motivationstrainer Torsten Will im Autohaus Siebertz am Donnerstagabend.

Vom Aktionsring Handel und Handwerk eingeladen, zeigte der aus Geldern am Niederrhein beheimatete Will, der zu den fünf erfolgreichsten Unternehmenstrainer der Welt gehört, auf, wie wichtig Authentizität und Charisma sind, um seinen Traum zu verwirklichen.

Die Energie, die wir verbrauchen, werden zu 90 Prozent der Gehirnmasse zugeschrieben. Denken wir klein, dann sind wir es auch. Die Sprache sagt uns, was los ist. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, der zu 98 Prozent immer die gleichen Dinge tut. „Die zwei Prozent sind veränderbar, und es gilt mit den Veränderungen bei sich selbst zu beginnen, um sie dann an das Umfeld weiterzugeben“.

Um etwas Neues zu kreieren, braucht man Motivation und Bereitschaft. Will belegte seinen hochinteressanten Vortrag mit vielen Beispielen von Unternehmern, die es geschafft hatten: Da war das Café Katzenberger auf Mallorca, das 80 Prozent der Plätze jeden Tag belegt hat, weil die Marke überall Präsenz zeigt, oder der Apple Store in New York, wo Menschen zwei Stunden Wartezeit bei Regen in Kauf nehmen, um in diesen Laden zu kommen.

Es reiche nicht, nur 50 Prozent Persönlichkeit zu geben, sondern das Doppelte. Freude bei der Arbeit muss trainiert werden und dies jeden Tag aufs Neue. Wenn auch der Erfolg in Deutschland verpönt sei, so verwirrt Menschen nichts mehr als ein lächelndes Gesicht, das nur zehn Muskeln braucht im Gegensatz zu achtzig beim ernsten Gesicht. Zudem hat man mehr Sauerstoff im Blut und verbrennt mehr, wenn man lächelt.

Nach dem ideomotorischen Gesetz ist der Muskel abhängig davon, wie wir denken. Zehn Muskeln machen nur zehn Falten, achtzig Muskeln dagegen achtzig. Facebook ist für Torsten Will die größte Frustationsmaschine, weil die Menschen kopfsenkend nur noch durch die Straßen laufen und auf ihr Smartphone schauen, anstatt aufrecht zu gehen und dem Himmel zugewandt sind.

Drei Fragen

Es gelte, Klarheit im Leben zu schaffen, Haltung zu bewahren und in Lösungen zu denken und nicht in Problemen. „80 Prozent der Mitarbeiter in Deutschland haben den Job innerlich gekündigt“ und daher gelte es, in die Rahmenbedingungen der Jobs zu investieren, damit das Team motiviert sei. Die größte Stärke gegen das Onlineshopping zum Beispiel sei immer der Mensch, der selbst denken kann. Will empfahl, sich drei Wochen lang drei Fragen am Ende des Tages zu stellen: Was war richtig gut? Wo durfte ich etwas für andere tun? Wer liebt mich und wen liebe ich?

Das Ergebnis sei, hellwach zu sein und Energie wie nie zuvor zu haben. Und auch die kleinen Dinge, wie sich mit Vor- und Nachname am Telefon zu melden oder die Dinge aus einer anderen Perspektive zu betrachten, helfen, Grenzen zu versetzen, damit aus einer Zitrone eine Limonade wird.

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