Kurz nach der Fusion soll schon die Bewilligung folgen

Von: Sonja Essers
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Auf dem Donnerberger Sportplatz tut sich einiges: Der TSV Donnerberg nimmt den FC Columbia in dieser Woche auf. Collage: Hans-Gerd Claßen

Stolberg. In wenigen Tagen ist es soweit: Der TSV Donnerberg wird am Freitag auf seiner Jahreshauptversammlung den FC Columbia aufnehmen. So ist es zumindest in der Tagesordnung zu lesen. Eine wichtige Rolle spielt dieses Thema jedoch nicht nur im Vereinsheim an der Birkengangstraße, sondern auch in der nächsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses sowie des Stadtrates der Kupferstadt.

Am Dienstag, 3. November, stimmen zunächst die Mitglieder des Haupt- und Finanzausschusses darüber ab, ob sie dem im Anschluss daran tagenden Stadtrat empfehlen, dem fusionierten Verein einen städtischen Baukostenzuschuss in Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung zu stellen oder nicht. Von diesem Betrag soll der derzeitige Aschenplatz in einen Kunstrasenplatz samt Nebenanlagen umgebaut sowie die notwendigen Sanierungsmaßnahmen im Sportheim auf dem Sportgelände finanziert werden.

Bereits im März 2013 hatte der Rat der Kupferstadt im Rahmen der Grundsatzbeschlussfassung zur Förderung von Sportplatzprojekten bestimmte Kriterien festgelegt. So wird die Fusionierung mindestens zweier Fußballvereine vorausgesetzt. Außerdem soll durch diesen Schritt eine Sportplatzanlage aufgegeben werden und somit die Refinanzierung durch den Verkauf gesichert sein.

„Im Falle des TSV Donnerberg und des FC Columbia Stolberg stehen die vorgenannten Bedingungen kurz vor der Umsetzung“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Im September dieses Jahres beschlossen die Mitglieder des FC Columbia Stolberg die Auflösung des Vereins sowie den Beitritt zum TSV Donnerberg. Der Konsens für eine Fusionierung sei zwischenzeitlich gefunden worden. „Beide Vereine haben sich nunmehr zum Ziel gesetzt, für ihre Mitglieder eine moderne und zeitgemäße Sportstätte vorhalten zu können“, heißt es in der Sitzungsvorlage weiter.

Nicht nur die Fusionierung sei so gut wie abgeschlossen, sondern auch die Planungen für eine gemeinsame Sportanlage an der Birkengangstraße. Auch ein entsprechender Antrag auf Gewährung eines städtischen Baukostenzuschusses in Höhe von 400.000 Euro wurde bereits eingereicht.

Die Gesamtkosten betragen rund 620.000 Euro. Davon übernimmt der Verein 60.000 Euro. An Spenden konnten 10 000 Euro eingenommen werden. 150.000 Euro erhält der Verein aus einem Darlehen, die Stadt soll 400.000 Euro dazugeben. Wird der Betrag bewilligt so ist dieser für den Bau eines Kunstrasen-Fußballplatzes, die Kosten für Entwässerung, Wegebau, gepflasterte Umrandungen, Außenanlagen, einen Ballfangzaun, Einfriedung, Versetzung der Flutlichtanlage, Einrichtungsgegenstände sowie notwendige Sanierungsmaßnahmen im Sportheim, das als „stark sanierungsbedürftig“ gilt, zu verwenden.

Der Bewilligungsbescheid soll, nach entsprechender Abstimmung, noch in diesem Jahr erteilt werden. Die Förderung des Sports in der Kupferstadt gehöre zu den infrastrukturellen Aufgaben einer Kommune, heißt es in der Sitzungsvorlage, die vom Ersten Beigeordneten Robert Voigtsberger unterzeichnet wurde.

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