</span><span class="Fett">Stolberg-Münsterbusch - Kunstrasen: 150.000 Euro sind „ein dicker Batzen“

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Kunstrasen: 150.000 Euro sind „ein dicker Batzen“

Von: Von Lukas Franzen
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Einen Naturrasenplatz hat der FC Stolberg schon. Läuft alles nach Plan – und spielt das Wetter mit –, könnte das Kunstrasenprojekt am Glashütter Weiher im Juni 2015 abgeschlossen sein. Foto: L. Franzen

Stolberg-Münsterbusch. Vichttal hat ihn schon. In Breinig laufen die Arbeiten auf Hochtouren. Und auch die SG und der FC Stolberg erhielten per Ratsbeschluss grünes Licht, um künftig in die Liga der Kunstrasen-Clubs aufsteigen zu können.

Die Verantwortlichen der SG Stolberg hielten den Bewilligungsbescheid der Stadt in Höhe von 250.000 Euro bereits vor gut vier Wochen in ihren Händen. Vertreter aus Politik und Verwaltung waren der Einladung zur Übergabe in das Vereinsheim am Gressenicher Bovenheck gefolgt. Am Samstag, 18. Oktober, ist mit dem FC Stolberg der nächste und vorerst letzte Fusionsclub an der Reihe. Auf dem Vereinsgelände am Glashütter Weiher findet die offizielle Übergabe des Dokuments statt, das eine städtische Finanzspritze in Höhe von 500.000 Euro garantiert.

„Der Bewilligungsbescheid schafft endlich eine Grundlage“, sagt der FC-Vorsitzende Hans-Josef Sie­bertz. „Danach können wir als Bauherr die Ausschreibungen in die Wege leiten.“ Damit ist es jedoch längst nicht getan. Denn der FC Stolberg wird in nächster Zeit auch verstärkt nach Spendern und Sponsoren Ausschau halten müssen, um seine finanziellen Eigenleistungen stemmen zu können. Wie viele Spenden der Club bisher für sein Projekt verbuchen konnte, möchte der Vorsitzende auf Anfrage nicht preisgeben. Nur so viel: „100.000 Euro wie in Breinig sind bisher noch nicht zusammen gekommen. Aber verständlicherweise brauchen unsere Unterstützer auch Sicherheit, und die gibt es seit dem Ratsbeschluss.“ Beziffert hatten die Projektplaner des Vereins die Eigenleistungen zunächst auf mindestens 135.000 Euro. Doch bereits jetzt steht für den Vorsitzenden fest: „Wir werden mindestens 150.000 brauchen. Und das ist ein dicker Batzen.“

Die aktuellen Planungen des Vereins sehen den Baubeginn ab Anfang Dezember vor.

Die Fertigstellung des Sportplatzprojekts, das die Umwandlung des Ascheplatzes in einen Kunstrasenplatz und den Bau eines zusätzlichen Kleinspielfeldes vorsieht, soll im Juni 2015 erfolgen. „Ob wir das schaffen, hängt allerdings auch stark vom Wetter ab“, betont Hans-Josef Siebertz und hofft auf milde Wintertemperaturen.

Doch bevor das empfindliche Grün aufgetragen werden kann, ist zunächst schweres Gerät nötig. Der erste Schritt, so Siebertz, werde also die Schaffung einer Baustraße auf Höhe der Feuerwehr sein, damit die 40-Tonner und Baumaschinen auf das Gelände am Glashütter Weiher rollen können.

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