Kunst lockt auf dem Weg durch die Altstadt

Von: Dirk Müller
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Die Vorbereitungen für „Kunst auf dem Weg“ laufen auf Hochtouren. Künstlerinnen und Organsatoren in der Vogelsangkirche, die erstmals einbezogen wird. Foto: D. Müller

Stolberg. Das bewährte Konzept von teils außergewöhnlichen Kunst(h)orten in und um Stolberger Altstadt werde auch bei der fünften Auflage von „Kunst auf dem Weg“ wieder zahlreiche Menschen in die Kupferstadt locken, ist Birgit Engelen zuversichtlich.

„Mehr als 30 Künstler stellen ihre Werke aus, und es gibt einige Neuerungen, so dass die fußläufige Kunstroute noch attraktiver wird“, sagt die Mitorganisatorin der Aktion, die traditionell am letzten August-Sonntag, 25. August, in die Kupferstadt lockt. So sei zum Beispiel auch die Stolberg-Touristik beteiligt und biete eine Drei-Kirchen-Führung unter dem Motto „Hahn, Schwan und Engel“ an.

„Kunst auf dem Weg wird schon immer von der Stolberg-Touristik unterstützt, aber diesmal ist das Touristik-Büro quasi offiziell mit dabei, was uns sehr freut“, erklärt Engelen. St. Lucia, Vogelsang- und Finkenbergkirche sind die Stationen der Kirchenführung – alle drei werden musikalisch von Organist Gunther Antensteiner begleitet. „Die Kunstroute zeigt sich in diesem Sommer ohnehin besonders interdisziplinär“, meint Tina Sous und verweist auf die Vielseitigkeit der verschiedenen Stationen: Zu der darstellenden Kunst in Form von Malerei, Skulpturen, Installationen, Textildesign, Keramik, Papierarbeiten und Zeichnungen gesellt sich die Musik von Antensteiner und dem Saxofon-Duo David Bartusel und Daniel Imiela, das um 12 und 14 Uhr an der Finkenbergkirche konzertiert, wo Kunstobjekte und fotografische Arbeiten zu sehen sind.

Eine weitere kulturelle Disziplin ist die Literatur: Im Skulpturengarten am Hammerberg stellen drei Künstler aus, und Winfried Rinke liest Kunstsatire.

Die erstmalig bei „Kunst auf dem Weg“ vertretene Vogelsangkirche ist nicht nur Schauplatz von Installationen der Künstlerinnen Katja Knospe, Tina Sous und Maria Djili, denn die Altstadt-Kunstroute ist immer auch ein Spaziergang, bei dem Menschen sich treffen und kommunizieren. „In den Vorjahren sind wir mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen, darunter waren auch Ur-Stolberger, die uns einige alte Geschichten erzählt haben“, beschreibt Knospe. Daraus sei die Idee entstanden, die „Vogelsang-Geschichten aus erster Hand“, also von Stolberger Originalen überliefert, zu sammeln, und bei „Kunst auf dem Weg“ vorzutragen – natürlich an der Vogelsangkirche.

Flair und Atmosphäre

Spannend wie dieses Projekt sind auch die Kunststationen in pittoresken Altstadthäusern in der idyllischen Finkenberggasse. An der Ritzefeldstraße zeigt Karin Lynen eigene Werke sowie Exponate von vier Gastausstellern, die Malerei von Janet Brooks Gerloff ist in der Steinweg-Galerie im Burg-Center zu sehen, und die Burg-Galerie lockt mit einer „Artibus“-Ausstellung. Skulpturen und Malerei können auch im Museum in der Torburg am Luciaweg bewundert werden. Und der Besuch des Kupferhofs „Rose“ und der Bodega am Alter Markt empfiehlt sich sowohl wegen des einzigartigen Ambientes und Flairs, als auch um einen Blick auf die Werke der vier dort ausstellenden Künstler und die Druckmanufaktur zu werfen.

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