Kulturwarte treffen sich auf der Stolberger Burg

Von: dö
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Stolberg als Zielort des Eifelvereines: Die Frühjahrstagung der Kulturwarte des Eifelvereines fand jetzt auf der Burg statt. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. Der Eifelverein schätzt das historische Stolberg. Diesen Eindruck konnte man gewinnen, wenn man den Kulturwarten des Eifelvereines zuhörte, die sich bei Stadtarchivar Christian Altena bedankten, der sie durch die Stolberger Altstadt geführt hatte.

Schließlich hatten sich die 45 Männer und Frauen, die als Abgeordnete unter anderem ihre in Mönchengladbach, Brühl, Adenau und Bergheim ansässigen Ortsgruppen vertraten, als Versammlungsort diesmal Stolberg ausgesucht. Organisiert hatte die mehrstündige Veranstaltung, die aus einem Referat, der Planung zukünftiger Aktivitäten und einem Altstadtrundgang bestand, Ursula Thöne, Kulturwartin des Stolberger Eifelvereins. Versammlungsleiter war der aus Winningen stammende Hauptkulturwart des Eifelvereines, Professor Dr. Wolfgang Schmid.

Die Stadt hatte ihren Beigeordneten Robert Voigtsberger entsandt. Thöne machte die Besucher mit der Geschichte der örtlichen Messingindustrie, der Unterherrschaft Stolberg sowie der Entstehung der Stadt und ihrer Gliederung vertraut. Schmid machte die Kulturwarte mit den im laufenden und kommenden Jahr geplanten Aktivitäten, Exkursionen und Tagestouren bekannt. So sind Besuche von Ausstellungen, Museen und historischen Orten in Köln, Trier, Brühl und Bonn geplant. Des weiteren stellte Schmid die in Mayen auf der Genovevaburg ansässige landeskundliche Fachbibliothek vor. Er rief zu Bücherspenden auf: Literatur, die sich mit der Historie und Entwicklung der Eifelorte befassen soll. Unter anderem sei auch heimatkundliche Literatur über Stolberg und seine Geschichte erwünscht, so Schmid.

Jährlich zeichnet der Eifelverein Initiativen und Aktivitäten der Ortsgruppen aus, die sich mit der Kultur- und Landschaftsförderung, der Restaurierung von historischen Objekten, der Entwicklung des Tourismus und dem Naturschutz befassen. Dazu wird der „Wolf-von-Reis-Kulturpreis“ vergeben, für den für 2017 noch Kandidaten gesucht werden. Abschließend führte Christian Altena die Gäste durch die Altstadt. Dem Eifelverein gehören derzeit 130 Ortsgruppen an. Sie entsenden Kulturwarte, um deren Betreuung und Förderung sich Professor Dr. Wolfgang Schmid kümmert.

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