Kulturprogramm mit Hommage an die Kupferstadt und Nosferatu

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Stolberg. „Bisher hat es zu dem kulturellen Angebot in der Kupferstadt viele unterschiedliche Informationen gegeben. Es ist sinnvoll, diese Informationen zusammenzuführen“, erklärte Bürgermeister Tim Grüttemeier bei der Vorstellung des aktuellen Kulturprogramms.

Der Flyer beinhalte städtische und besondere Veranstaltungen und könne nicht den Anspruch auf Vollständigkeit erheben. „Wir wollten den Flyer nicht überfrachten“, sagte Grüttemeier und bat um Verständnis dafür, dass manche Initiative nicht vertreten ist. „Es ist ein erster Aufschlag und sicherlich noch ausbaufähig.“

Künftig könnte der Flyer auch auf Events wie das JUKS-Open-Air, das RISE-Festival oder „Kunst auf dem Weg“ hinweisen – sofern sie denn stattfinden. Voraussetzung sei, dass die Veranstaltungen fest terminiert sind und Zeit und Ort der Stadtverwaltung oder Stolberg Touristik bis spätestens 31. Dezember mitgeteilt werden.

Angesichts des neuen Flyers betonte Robert Voigtsberger: „Die Stolberger Bürger können sich wieder auf ein spannendes und vielfältiges Kulturprogramm freuen.“ Der Dezernent lobte die fruchtbare Zusammenarbeit mit Kulturmanager Max Krieger und hob dabei besonders die Reihe „Stolberg goes…“ hervor, die sich wachsender Beliebtheit in der Region erfreue. Erstmals wird der Stolberger Musiksommer im Kupferstädter Kulturprogramm aufgeführt. „Wir haben 22 Jahre lang Wert auf Eigenständigkeit gelegt, sind jetzt aber froh, in den Flyer aufgenommen worden zu sein“, erläuterte Hartmut Kleis vom Arbeitskreis Stolberger Musiksommer.

Kleis stellte die nunmehr insgesamt sieben Konzerte des Musiksommers vor, der in Stolberg von März bis November reicht. Bei dem Benefizkonzert am 7. März musizieren Stolberger im Museum Zinkhütter Hof wieder für Stolberger; der Erlös kommt diesmal der Jugendabteilung der Freiwilligen Feuerwehr zugute. Das Publikum erfreuen wollen unter anderem das 1. Stolberger Akkordeon-Orchester Harmonia, der Männergesang Verein der Siedlergemeinschaft Donnerberg, die junge Band „Streetkids“, Angela Buzari und Charlotte Janosa.

„Fünflinge“ und Tango

Am 3. Mai gastiert das Quartett „TangoX“ im Rittersaal der Burg, am 23. August unterhält dort die Kupferstädter A-cappella-Formation „Fünflinge“ das Publikum. Das Kinderkonzert gestaltet die Sing- und Spielgemeinschaft Stolberg (SSG) in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt und intoniert am 6. September Camille Saint-Saëns‘ bekanntestes Werk „Der Karneval der Tiere“. „Wir hoffen, auch Schulklassen und Kindertagesstätten für dieses Konzert begeistern zu können, denn es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Jugend an die Musik heranzuführen“, beschrieb Kleis.

Das „Duo Con Aura“ aus Hyun-Jung Kim-Schweiker (Piano) und Hans-Christian Schweiker (Violoncello) präsentiert am 27. September Kammermusik im Rittersaal, und das „Ensemble SaxoCord“ sorgt am 8. November für einen klingenden Kupferhof Rosental. Besonderes Augenmerk richtete Kleis auf das Abschlusskonzert des Musiksommers am 21. November in der Finkenbergkirche.

„Ralph Leinen interpretiert ,Nosferatu – eine Symphonie des Grauens‘. Das wird mit Sicherheit ein äußerst atmosphärisches Konzert, und das Publikum darf dabei gerne helfen, indem es in schwarzer Kleidung erscheint.“

Auch Artibus-Kurator Rafael Ramírez Máro hob eine der vier Kunstausstellungen in der Reihe hervor: „Alle Artibus-Ausstellungen werden bestimmt toll, aber eine ist für die Stolberger ganz besonders interessant“, versprach Ramírez Máro mit Blick auf die Schau von Sabine Haborth und Antonio Máro, die erstmals gemeinsam ausstellen werden. „Es wird eine Hommage an die Kupferstadt Stolberg werden.“ Kupfer werde eindrucksvoll künstlerisch thematisiert, wenn beide Künstler sich dem Archaischen auf hoch unterschiedliche Weise nähern.

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