Künstler von Artibus stehen hoch im Kurs

Letzte Aktualisierung:
artibus-bu1
Künstlerische Extraklasse: Galeristin Anita Engert und der Bildhauer Christoph Platz in der Burggalerie.

Stolberg. Seit zwei Jahren stellt die Ausstellungsreihe Artibus zeitgenössische Künstler in der Burggalerie Stolberg der Öffentlichkeit vor. Die Ausstellungsreihe, die von der Stadt Stolberg, der Galerie Art Engert und Max Krieger Kulturmanagement gemeinsam veranstaltet wird, hat sich mit bislang zehn Ausstellungen inzwischen weit über Stolberg hinaus einen Namen gemacht.

Dass Artibus qualitativ hochwertige zeitgenössische Kunst bietet und hervorragende Künstler präsentiert, wird unterstrichen durch die Erfolge, die diese Künstler national und international einsammeln. Über große Erfolge freuen sich derzeit Gu Liming, Chen Xin, Christoph Platz, FD Schlemme, Judith Sturm und Rolf Mallat.

Anlässlich des Festivals „Stolberg goes China” im Juni 2007 hatte Artibus die chinesischen Künstler Gu Liming und Chen Xin ausgestellt. Gu Liming, Vizedirektor und Professor am Institut für experimentelle Kunst an der China Academy of Art in Hangzhou, war seit der Stolberger Ausstellung mit großen, internationalen Ausstellungen unterwegs. Chen Xin wurde mit der Silbermedaille der Kunstakademie Hangzhou ausgezeichnet für ihre gesellschaftskritischen Bilder über das Leben der chinesischen Frau.

Der Maler FD Schlemme stellt in Seoul, Korea, in der Galerie Seoul unter dem Titel German Figurative Art aus. Gezeigt werden dort auch Arbeiten von Gerhard Richter, Georg Baselitz, A. R. Penck, Volker Stelzmann, Markus Lüpertz oder Jörg Immendorff. Diese Ausstellung versteht sich darin, die interessantesten Strömungen der letzten 35 Jahre aufzuzeigen, besonders unter dem Aspekt der Situation eines geteilten Deutschlands in zwei politische Lager unter dem Eisernen Vorhang. Die jüngste Entwicklung nach der Wiedervereinigung soll durch die Werke der jungen Künstler FD Schlemme und Torsten Holtz repräsentiert werden.

Preis für die „Venusmaschine”

Christoph Platz, der Bildhauer, erhielt im Jahre 2008 für seine Skulptur „Venusmaschine” den renommierten und hochdotierten Kunstpreis der Stadt Hamm, der nur alle vier Jahre verliehen wird. Die Venusmaschine zeigt eine Frau, bis auf rote Socken nackt, die mit ihren Haaren in einem Gerät hängt, das einem Haartrockner nachempfunden ist. In ihrer Haltung und mit ihrer enormen Haarlänge bezieht sich dieser Akt auf Botticellis „Geburt der Venus”, die als eine der Inkunabeln des technischen Zeitalters zitiert wird.

Judith Sturm, die Malerin, die im Frühjahr 2008 in der Burggalerie gemeinsam mit Christoph Platz ausstellte, nahm 2007 erfolgreich an dem Prix d´Art Robert Schumann teil. Der Preis, der gemeinsam von der Städten Luxemburg, Metz, Saarbrücken und Trier eingerichtet wurde, wird jedes Jahr verliehen. Judith Sturm kam in die Endauswahl und wurde von der international besetzten Jury in den Katalog des Prix d´Art mit weiteren 16 Künstlern aufgenommen.

Rolf Mallat, der im August und September 2007 seine Arbeiten in der Burggalerie vorstellte, errang einen herausragenden Erfolg bei dem im Jahre 2007 ausgeschriebenen Wilhelm-Morgner-Preis für Malerei. Unter 1300 eingereichten Arbeiten wählte die Jury Mallat zusammen mit neun weiteren Künstlern für den Katalog aus.

Die Artibus-Reihe wird demnächst fortgesetzt mit einer Ausstellung japanischer Künstler, dem Bildhauer Masaki Nakao und dem Maler Masaki Yukawa.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert