Kreisverkehr für „Vier Wege“

Von: -jül-
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Stolberg. Die nüchternen Fakten belegen, dass die Kreuzung „Vier Wege“ bei Werth lediglich ein typischer Einmündungsbereich einer Landesstraße ist. Das hatten in der vergangenen Woche bei einem Ortstermin noch einmal Vertreter der zuständigen Behörden deutlich gemacht. Kleinere Verbesserungen sollen geprüft werden.

„Bisher wurden noch keine konkreten formalen Schritte eingeleitet, um die Verkehrssituation zu verbessern“, sagt Marc Delzepich. Das möchte die CDU ändern und will die Kreuzung zu einem Kreisverkehr umgestalten lassen. Dies fordert sie in einem Antrag an den Stadtrat. Demnach soll die Stadtverwaltung beauftragt werden, beim zuständigen Landesbetrieb Straßenbau einen Antrag auf diese Umgestaltung zu stellen.

„Da nach den üblichen Zeitabläufen erwartungsgemäß bis zu einer Realisierung dieses Vorhabens noch etliche Jahre ins Land ziehen werden“, so die Einschätzung des Stolberger Landtagsabgeordneten Axel Wirtz, sollen die bei dem Ortstermin angeregten Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden. Dazu zählten eine durchgezogene weiße Linie, Geschwindigkeitskontrollen und zusätzliche Verkehrsschilder.

Beleuchteter Fahrbahnteiler

Abstimmungsgespräche dazu führte Wirtz bereits Anfang der Woche beim Landesbetrieb mit dem kommissarischen Leiter der Niederlassung Ville-Eifel, Alfred Sebastian, sowie mit Heiko Sedlaczek, dem Geschäftsführer des Zweckverbands Nahverkehr Rheinland (NVR) und des Aachener Verkehrsverbundes (AVV).

Demnach ist eine Förderung von weiteren Maßnahmen dann möglich, wenn sie im Interesse der Sicherheit der Nutzer des Öffentlichen Personen-Nahverkehrs liegen und die entsprechenden Formalien eingehalten werden. Deshalb soll die Verwaltung über den AVV unmittelbar an den NVR herantreten, um eine Umgestaltung der Bushaltebuchten in die vorgeschlagenen und am Straßenrand liegenden Buskaps einzuleiten.

In diesem Zusammenhang soll insbesondere auch die Sicherheit des Knotenpunktes von drei Buslinien in den Morgen- und Abendstunden verbessert werden. Dazu soll eine beleuchtete Querungshilfe als Fahrbahnteiler der Landesstraße 11 (Gressenicher- / Römerstraße) eingebaut werden. Denn um die in Richtung Eschweiler fahrenden Busse erreichen zu können, müssen die Werther die Landesstraße überqueren, was insbesondere für Schulkinder und Senioren mit einer Gefahr verbunden ist.

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