Kranke Leber bleibt oft lange Zeit unbemerkt

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Dr. Dr. med. Christoph Dietric
Dr. Dr. med. Christoph Dietrich

Stolberg. Am morgigen Sonntag, 20. November, findet bundesweit der 12. Deutsche Lebertag statt. In zahlreichen Städten in Deutschland werden aus diesem Anlass um diesen Termin herum Informationsveranstaltungen angeboten, bei denen interessierte Bürger, Patienten und Angehörige sich über die Leber und Lebererkrankungen informieren können.

In Stolberg ist dieser Termin am kommenden Dienstag. Die Leber ist das größte innere Organ unseres Körpers und erfüllt viele lebenswichtige Funktionen. Sie ist die Stoffwechselzentrale und bildet zahlreiche lebensnotwendige Stoffe wie Blutgerinnungsfaktoren und Gallebestandteile. Da Lebererkrankungen häufig in der Frühphase ohne Beschwerden einhergehen, werden zahlreiche Lebererkrankungen erst in einem späten Stadium festgestellt, wenn bereits eine fortgeschrittene Leberschädigung vorliegt. Diese ist dann häufig irreversibel und kann in der lebensbedrohlichen Leberzirrhose oder einem Leberzellkrebs münden.

Daher ist Früherkennung im Bereich der Lebererkrankungen sehr wichtig. Je früher eine Lebererkrankung erkannt und behandelt wird, desto höher sind die Chancen einer kompletten Heilung.

Bei einer Veranstaltung im Bethlehem-Gesundheitszentrum in der Cafeteria „Essbar”, am Dienstag, 22. November, 18 Uhr, werden dieses Organ und die Erkrankungen, die es bedrohen, näher vorgestellt. Besucher erhalten Informationen über einen gesunden Lebensstil, Vorsorgeuntersuchungen bezüglich der Leber und können sich ihre eigene Leber im Ultraschall zeigen lassen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Veranstalter sind die Stiftung „Katholische Kirchengemeinde St. Lucia” und die Klinik für Innere Medizin am Bethlehem-Gesundheitszentrum unter Leitung ihres Chefarztes Privatdozent Dr. Dr. med. Christoph Dietrich.
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