Stolberg-Donnerberg - Konzert in Pfarrkirche: Viel Applaus nach dem Schlussakkord

Konzert in Pfarrkirche: Viel Applaus nach dem Schlussakkord

Von: mlo
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Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolberg gab jetzt ein Adventskonzert in der Pfarrkirche St. Josef. Stimmungsvolle Musik und bekannte Weihnachtsschlager wechselten sich ab. Foto: M.L. Otten

Stolberg-Donnerberg. Wer die letzten beiden Adventskonzerte in St. Josef besucht hat, weiß, dass der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Stolbergs stimmungsvolle und gut klingende Musik zu vermitteln weiß. Und wenn dann noch Rainer Peitsch dirigiert und locker moderiert, dann sind am Konzertende dem Orchester Standing Ovations sicher.

So war es auch am Sonntagnachmittag in der Pfarrkirche auf dem Donnerberg, wo die Spielleute eindrucksvoll ihr Klangvolumen und ihre Musikalität unter Beweis stellten. Die Aufbauarbeit mit erfreulich vielen jungen Leuten hat sich ausgezahlt. Die Bevölkerung dankte es dem Orchester, denn die Kirche war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Neben den für ein modernes Spielleuteorchester gängigen Klappenflöten kamen auch Xylophone, Marimbaphon, Vibraphon, Kesselpauken und Perkussionsinstrumente zum Einsatz, die den Stücken einen besonderen Zauber verliehen.

Im Wechsel wurden Weihnachtslieder zum Mitsingen sowie deutsche, englische, französische und amerikanische Instrumentalstücke geboten. Zu ihnen zählten die englischen Weihnachtslieder „Santa Claus is Coming to Town“, „Ding! Dong! Merrily on High“ und „O Come, all ye Faithful“, das man bei uns unter den Titeln „Adeste Fideles“ oder „Herbei, oh ihr Gläubigen“ kennt.

Französisches Jagdlied

Südamerikanisch wurde es mit „Mary´s Boy Child“, das durch die Interpretationen von Harry Belafonte und Boney M. zum Weihnachtshit in aller Welt wurde. Aus einem alten französischen Jagdlied stammte das „Il est né, le divin enfant“, das Laura ansagte, weil es auf der Probe beim Chef immer so lustig klang. Zwischen den Instrumentalstücken durften dann die Zuhörer mitsingen. Dass „Oh Du fröhliche“ ein italienisches Marienlied ist, war für den ein oder anderen neu.

„Fröhliche Weihnacht, überall“ aus England wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts in zahlreichen deutschsprachigen Schulliederbüchern veröffentlicht und gelangte dadurch zu hoher Popularität. „Leise rieselt der Schnee“, „Süßer die Glocken“ und „Morgen Kinder wird’s was geben“ rundeten den Nachmittag ab.

Tschechien war durch „The Little Drummerboy“ vertreten, dessen schlichte Melodie vom markanten Rhythmus zweier korrespondierender Trommelstimmen lebte. Und die schmissige Petersburger Schlittenfahrt, die mit Peitschenknall und Pferdegetrappel durch den Winterwald fährt, kam auch ohne Schnee gut an. Von einer verflossenen Liebesbeziehung handelte der Titel „Last Christmas“ von George Michel, während bei dem weihnachtlichen Tongemälde aus Uropas Zeiten, dem Marsch „Der Weihnachtsmann kommt“, der ein oder andere im Publikum an seine Kindheit erinnert wurde.

„Klingende Weihnachten“ hieß ein neues Arrangement, in dem verschiedene deutsche Weihnachtslieder zu einem Medley zusammengefasst worden waren und Gefallen fanden. Natürlich fehlten auch die „Weihnachtsbäckerei“ und Franz Xaver Grubers Melodie zu einem Gedicht von Joseph Mohr nicht. Bevor sich Peitsch mit seinem Orchester verabschiedete, bedankte er sich bei der Pfarrgemeinde St. Lucia für die Bereitstellung der Donnerberger Kirche, wünschte allen frohe und friedliche Festtage und lud gleichzeitig Interessierte zum Mitmachen ein, denn über Nachwuchs jeglichen Alters, ob mit oder ohne Notenkenntnisse, würden sich alle in der Gruppe herzlich freuen.

Nach dem imposanten Schlussakkord erhoben sich alle von den Plätzen und applaudierten minutenlang. Die Weihnachtsfreude und die Begeisterung über ein gelungenes Konzert waren bei jedem deutlich zu spüren.

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