Stolberg - Kommentiert: Mehr Respekt und Toleranz im Umgang miteinander

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Kommentiert: Mehr Respekt und Toleranz im Umgang miteinander

Ein Kommentar von Jürgen Lange

Die schlechten Nachrichten aus aller Welt wollen im Advent nicht abreißen. Die Auswirkungen sind bis ins beschauliche Stolberg zu spüren, sorgen für Betroffenheit ebenso wie für kontroverse Diskussionen, wie ein demokratischer Rechtstaat dem Terror begegnen kann.

Debattiert wird auch über die Entwicklung der Kupferstadt. Nach einer langen Phase des Stillstands verändert die Stadt ihr Gesicht, damit sie wieder an Aufenthalts- und Lebensqualität, an Geschäftigkeit und Image gewinnen kann.

Die Masse der Stolberger scheint diese Entwicklung zu begrüßen, die von einer breiten politischen Mehrheit getragen wird. Nicht übersehen werden darf dabei, dass es zu Details auch immer wieder kritische Stimmen gibt, die Projekte hinterfragen und infrage stellen. Das ist auch gut so, denn Geschmäcker und Ansichten sind so verschieden wie die Menschen.

Mit Sorge zu beobachten ist allerdings eine Entwicklung nicht nur in sozialen Medien, die einen Verlust des Respekts vor anderen Personen und deren Ansichten in teilweise krassen Formen ans Tageslicht fördert: „Bist du nicht meiner Meinung, so bist du mein Feind“, kann man in unterschiedlich deutlicher und teilweise gar bedrohlicher Formulierung lesen.

Das ist eine gefährliche Tendenz, die zu einem Verlust von Toleranz und Respekt vor den Mitmenschen führt, und damit kontraproduktiv für die Entwicklung ist. Erst recht in schwierigen Zeiten soll man zusammenstehen und gemeinsam im konstruktiven Dialog nach Lösungen und Wegen suchen.

Ein positives Beispiel dafür auf kommunaler Ebene sind die vielen Bürger, die sich bei Informationsveranstaltungen mit Anregungen und sachlicher Kritik einbringen in die Planungs- und Ausführungsphasen. Wohl zu keiner Zeit hatten die Stolberger solch umfassende Möglichkeiten sich in die Gestaltung ihrer Stadt einzubringen wie während der letzten Jahre.

Respekt und friedliches Miteinander zählen mit zu den zentralen Botschaften des Weihnachtsfestes. Gottes Sohn ist auf die Welt gekommen, um die Menschen zu erlösen – in einem Stall in Bethlehem. Welch passenderen Ort als einen Stall konnten die Mausbacher finden für ihre heutige Krippenfeier zum Fest von Liebe und Frieden – frohe Festtage, ömme?!

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