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Kommentiert: Ein Angriff, an Niedertracht kaum zu überbieten

Ein Kommentar von Sarah-Lena Gombert

Rund 100 Menschen leisten Arbeit für die Stolberger Tafel. Sie sammeln Lebensmittel bei den Supermärkten ein, auch am Wochenende.

Sie verteilen diese Lebensmittel an die bedürftigen Kunden, die im Umgang nicht immer so einfach und dankbar sind, wie man sich das vielleicht wünscht. Sie leisten die zähe und schwierige Verwaltungs- und Netzwerkarbeit im Hintergrund, damit letztlich circa 1800 Stolberger mit Essen versorgt werden, das sie sich ansonsten nicht leisten könnten. All das tun die Tafel-Helfer in ihrer eigentlich wohlverdienten Freizeit.

Diese wichtige, anstrengende Arbeit wird von Leuten torpediert, die aus kruden Gründen meinen, die vom Mund abgesparten Autos zerstören und Fensterscheiben einschmeißen zu müssen. Wie niederträchtig solche Angriffe auf eine Einrichtung sind, die denen hilft, die am dringendsten Hilfe brauchen, ist kaum in Worte zu fassen.

Polizei, Ordnungsamt und auch die Stolberger Bevölkerung sollten alles dafür tun, bei der Aufklärung dieser Attacken zu helfen. Und das Tafel-Team darf sich nicht einschüchtern lassen.

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