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Kommentiert: Das Spielen nicht vergessen!

Bildung ist keine Glückssache! Wer später einmal etwas aus seinem Leben machen möchte, der sollte am besten schon im Kindergarten mit der Planung seiner Karriere beginnen. Wer allerdings heute noch glaubt, dass Pädagogen ausschließlich spielen und basteln, der hat sich getäuscht.

Vielmehr steht ressourcenorientiertes Arbeiten auf dem Programm – Bilingualität inklusive. Der Kindergarten ist die erste von zahlreichen Bildungsinstitutionen in einer langen Kette, wie nun beim „Pädagogischen Tag für Fachkräfte in Tageseinrichtungen für Kinder“ im Zinkhütter Hof deutlich wurde.

Kein Wunder also, dass sich bereits Grundschulkinder nach Ruhe sehnen. 110 von ihnen demonstrierten in dieser Woche vor dem Stolberger Rathaus für Verbesserungen im Offenen Ganztag. Ihre Forderungen: Mehr Platz, um sich zurückzuziehen und einfach mal Kind zu sein. Helfen könnte beispielsweise ein Ausflug zu einem der insgesamt 55 Spielplätze in der Kupferstadt. Viele davon werden momentan auf Vordermann gebracht, damit dort nicht nur kleine, sondern auch große Besucher ihre Zeit verbringen können. Das Stichwort hier lautet: Mehrgenerationenspielplatz. Während sich die Knirpse auf dem Klettergerüst austoben, können auch Oma und Opa mit einfachen Übungen ihre Muskulatur stärken. Hauptsache man verbringt Zeit zusammen.

Viel Zeit verbringen gerade Jugendliche natürlich auch auf der weiterführenden Schule. Vorausgesetzt, dass besagte Schule noch in der Stolberger Schullandschaft vorhanden ist. Schließlich tut diesbezüglich gerade jede Menge. Erst in dieser Woche verabschiedete die Realschule I seinen letzten Jahrgang. In der Walther-Dobbelmann-Straße wird künftig die Gesamtschule untergebracht sein. Der Ausbau der Gesamtschule in der Breslauer Straße steht auch auf der Agenda der Verwaltung.

Gut also, dass die Sommerferien vor der Tür stehen und die kleinen Kupferstädter sich erst einmal vom Stress in der Kita oder in der Schule erholen können. Da würde sich doch ein Besuch bei der Stadtkirmes an diesem Wochenende anbieten. Oder man macht sich einfach auf den Weg zur Burg, die in den kommenden Jahren mehr Touristen nach Stolberg locken soll. Und wenn das Wetter nicht mitspielt? Ganz einfach: Spielekonsolen und Smartphones haben Pause. Schließlich lässt es sich im Regen und Matsch besonders schön spielen. Geschadet hat das noch keinem, sagte schon immer meine Mutter. Hauptsache, man vergisst das Kindsein nicht!

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