„KogelStreetNews” erhalten Journalistenpreis

Von: Nicola Gottfroh
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Das Redaktionsteam der „Kogel
Das Redaktionsteam der „KogelStreetNews” räumte mit zwei Schülerzeitungsbeiträgen den Sonderpreis des Journalistenpreises der Arbeiterwohlfahrt ab. Foto: N. Gottfroh

Stolberg. Wer anders ist und anders denkt, der wird häufig ausgeschlossen und angefeindet - vor allem im jungen Erwachsenenalter. Das haben auch die Schüler der Ganztagshauptschule Kogelshäuserstraße in der Vergangenheit schon oft auf der Straße und auch auf dem eigenen Schulhof beobachten können.

Doch eine elfköpfige Schülergruppe wollte Mobbing unter Schülern nicht länger und sagte der Diskriminierung den Kampf an - nicht mit Fäusten, sondern mit geschriebenen Worten. „Weil das Thema Mobbing immer wieder aktuell ist, hat sich die Redaktion der ,KogelStreetNews, der Schülerzeitung der Schule, dazu entschlossen, eine ganze Ausgabe zum Thema Mobbing zu gestalten”, erklärt Lehrerin Claudia Titz.

Monatelang gesammelt

Monatelang sammelte das gesamte Team der Schülerzeitung Ideen, Bilder und Artikel zum Thema. Die Hauptschüler wollten ihre Mitschüler und Gleichaltrige anderer Schulen auf diesem Weg auf das Thema aufmerksam machen und ihnen eindringlich nahebringen, wie sich ein Mobbing-Opfer fühlt.

Mit dieser Aktion haben die jungen Autoren voll ins Schwarze getroffen und richtig abgeräumt: Mit ihren Beiträgen gewannen Maik Ziebuhr, Miles Ziebuhr, Remus Zainia und Jamin Kaval den Sonderpreis des Journalistenpreises der AWO Mittelrhein. Ziel dieses Journalistenpreises ist die Sensibilisierung des öffentlichen Bewusstseins für Armut und soziale Ausgrenzung, und das haben die jungen Nachwuchsjournalisten der Kogelshäuserschule erreicht.

„Die Schüler haben eine wahre Geschichte über einen Jungen eingereicht, der Pfandflaschen sammelt, um sein Taschengeld aufzubessern. Dadurch wird er immer wieder zur Zielscheibe anderer Kinder. Diese Geschichte hat die Jury überzeugt”, so Claudia Titz.

Auch mit der zweiten eingereichten Geschichte konnten die Schüler punkten: eine wahre Geschichte über einen Hasen, dem zwei Kögelshäuserschüler das Leben retten. „Die Schüler haben die Jurymitglieder damit ganz einfach ins Herz getroffen”, sagt Claudia Titz. Belohnt werden die 13- und 14-jährigen Nachwuchsautoren mit einem Preisgeld von 400 Euro. „Damit wollen die Schüler eine neue Spiegelreflexkamera für die Redaktion anschaffen, damit sie ihre tollen Texte bald auch mit richtig tollen Bildern unterstreichen können”, kündigt Titz an, die mächtig stolz auf ihre Nachwuchsjournalisten ist.
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